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Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon : Darinnen Die heut zu Tage florirende älteste und ansehnlichste Adeliche, Freyherrliche und Gräfliche Familien nach ihrem Alterthum und Ursprunge ... vorgestellet werden
Entstehung
Seite
21-22
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, i A mst ädt. Andlau, Andlow.

lebte krsncilcuz Hartmann LudewigFreyherr von Ampringen Herr vonWasserburg, als Domherr zu Basel.

Seiles?

Amftadt.

Ist eine alte Oesterreichische Fami-lie,von welcher Christoph und Johannnach Spangenbergs Bericht ^n.15 2 9. die Stadt Wien wider die Tür-chen 6elsn6iren helssen, Im XV II.Leculo hat sie sichln Francken UN-weit Coburg niedergelassen, und dieGüter Helldritt und Rudolphs-Dorffangekausfet. //»»«r 5o/>./o/. Spang. Adelsp.

Andlau, Ltndlow.

Diese uhralte adeliche Familie imElsaß soll aus Rom bey damahligenUnruhen in Italien mit den teutschenKaysern dahin gekommen seyn, unddas Schloß Andlsvo, wobey ^.n-no 887. die Kayserin Kick-rciiz eineAbtey gestifftet, erbauet haben. Siewird unter die so genannte 4. Erb-Ritter des Röm. Reichs gezehlet, wieauch unter die Thurniers - Genossen

9y6 .zu Braunschweig und1080. zuAugspurg mit aufgezeichnetgefunden. Günther von Andlauwurde H.nnc> 1141. Abt zu 8. Li-lli.Rudolph von Andlau war Vitzdomdes Bißthums Straßburg, und un-ternahm sich^nnc, izzz. der Regie-rung, als BischoffBerchtold gefangenwurde. Heinrich, DiepholdundPe.tersind ^n. izöZ.inder SempacherSchlacht geblieben. Schwartz Ru-dolph von Andlau korkte IZ9Z.als des Straßburgifchen Bischosfs,Friedrichs von Blanckenhetm, Rathund Hofmeister. Matthaus von An-dlauwar/en. 1448. Abtzu Murbach.

Andria n. 22

George von Andlau, Dom-Probst zuBasel, Probst zu Lutembach, dergeist-lichen Rechte OvÄur, wurde der ersteKeÄvrzuBasel ^n. 1460. und starbden 6ten kelarlü ^n.i4.66.Auö diesemGeschlechte waren auch Peter vonAndlau, insgemein ?ecruz 6s Hn6logenannt, cznonieus zu Colmar undkecrecorum O"<kor. Er schrieb146o.wie er selbst in dem letzten Capi-tel bezeuget, 2. Bücher 6e imperioromsoo, Kegiz 6c ^uguki crearione,inzuguraliorle, akminikracione 6cokicio,jaribu5, ritibus 6c ceremomizkle<3orum aliiggue impsrü parribu;;welche er dem Kayser ?ri6erico 111.6e6icii te; Johann von Andlau brach-te sich im Kriege ein grosses Ansehen,und durch seine Klugheit und Gerech,tigkeit die Gnade Kaysers?er6inzn6iI. zuwege, welcher ihn zu seinem Rathin den Nieder-Oesierreichischen Landenannahm. Er war der Aelteste seinesGeschlechts, Erb-Ritter des Reichsund starb ^n. l^Z.zuEnsiöheimim6osien Jahr feines Alters mitHinter-lassung etlicher Söhne. Arbogast vonAndlau ward ^n. i6c >7 .Groß-?riordesMalteser Ordens vonDcutschland.Von dieser Familie soll die von Berck-heim abstammen, siehe Verckheim«

Andrian.

Von diesem alten adelichen Hausein Tyrol meldet GrafF^«^,/, daß essich vorZeiten Murentheiner von An«drian geschrieben, und bey den damah-ligen berühmten Grafen von TaufersErb-bedient gewesen. Kl22slmu5vollAndrian, genannt Kloranllioug, hatums Jahr 1200. korket. EghardMurentheiner von Andrian hatrici 6s Werburgs Tochter geheyra-thet,und tltn. iz2z. die halbe Beste

Wer-