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vom 17. Febr. 1827 für Johann Caspar v. W., k. sächs. Minister-resident und Geh.-Legat.-R. am k. württemb. Hofe. — Aus einemalten Geschlechte Rrieslands entsprossen, erhielt der Obige am 28.Febr. 1819 den Adelsstand des Kgr. Sachsen und war verm. mitCaroline Dibold, aus welcher Ehe vier Söhne entsprossten, von denenCarl Christoph Freih. v. W., geb. 1808, k. sächs. Reg.-R. zu Zwickau,verm. 1837 mit Henriette Wirsing (geb. 1814) neben drei Töchtern,vier Söhne: Ado, geb. 1839, k. sächs. Ger.-Referendar, Heinrich,geb. 1842, k. sächs. Förster, Carl, geb. 1845, k. sächs. Oberlieut. undWilhelm, geb. 1854; Albert, geb. 1810, k. württemb. Major a. D.;Max, geb. 1813, verm. 1842 mit Friederike Freiin v. Beulwitz undWilhelm (geb. 1814, gest. 1858), verm. 1) mit Luise Freiin Harting(gest. 1847), 2) Elise Freiin v. Hayn (geb. 1823), Sohn erster Ehe,Ado, geb. 1843.
Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1856, S. 767. 1857, S. 868. 1869, S. 998. — v. Hefner, sächs.Ad., S. 18. T. 17. Württemb. Ad., S. 14, T. 11. — Kneschke, Wappen, IV. S. 448. — Freih. v. Le-debur, III. S. 124. — Wappenbuch d. Kgr. Sachsen, II. T. 37. — Wappenb. d. Kgr. Württemb., IV.
Wiser, Freiherren u. Grafen (Schild geviert mit von Gold mElauder Länge nach getheiltem Mittelschilde, worin ein Stern von gewech-selten Farben. Her über dem ganzen Schilde unter dem Mittelschildesich ziehende schräg rechte blaue Ealken ist vor und hinter demMittelschilde mit einem laufenden Wiesel [Löwen nach Anderen]belegt; 1 und 4 Gold und Schwarz und Schwarz und Gold der Längenach getheilt, in Schwarz ein silberner Löwe; 2 u. 3 Gold und Silberund Silber und Gold der Länge nach getheilt, in Gold ein schwarzerAdlerflügel). — Reichsgrafenstand. Diplom vom 25. Juli 1702 fürFranz Melchior Freih. v. W., kurpfälz. Geh.-Staats-R. — Alte österr.angesehene, bei Mölk schon 1450 mit Lehen angesessene Familie,worin Christian W., wegen Auszeichnung im Türkenkriege 1500den Reichsadel erwarb und worüber Wolf v. W. 1577, nebst Ver-besserung seines Wappens, eine Bestätigung erhielt. Nächster be-kannter Stammvater ist Johann Georg v. W., verm. mit Barbara v.Mande, dessen Sohn Gottfried v. W., kurpfälz. Geh.-Ii., 1690 in denFreiherrenstand erhoben wurde. Aus der Ehe desselben mit Ursulav. Nürndorf entsprosste Franz Melchior, welcher den Grund zugrösserem Ansehen und Reichthum der Familie legte. Er nahmmit seinem Fürsten Johann Wilhelm die kathol. Religion an, nach-dem früher die Vorfahren, des Glaubens halber, Oesterreich ver-lassen, wurde Reichsgraf (s. oben), erwarb die Herrschaften Zwin-genberg, Siegelsbach, Weilenhof u. s. w. und hinterliess aus seinerEhe mit Maria Müller v. Gradeneck zwei Söhne, welche die nochjetzt blühenden zwei Linien stifteten. I. die weisse L. begründetvon Andreas Ferdinand, w. Reichshof-R., dessen Urenkel FriedrichCarl (geb. 1790, gest. 1831), der Vater des jetzigen Hauptes dieserLinie, Wilhelm Reichsgraf v. W., geb. 1821, Grundherr auf Leuters-hausen und Ursenbach, grossherzogl. bad. Kammerh. u. Malth.-OER.,verm. 1848 mit Eleonore Grf. zu Leiningen-Billigheim (geb. 1827),welcher neben drei Töchtern, Theodor, geb. 1849 und Joseph, geb.