Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
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geb. 1851, Zögling der k. k. Militär-Academie zu Wiener-Neustadtund Stephan, geb. 1854, Edelknabe und Zögling der Thcresian. Aea-demic. Schwestern: Isabella, geb. 1807, venu, mit Friedrich Dors-ner v. Dornimthal, k. k. Oberst in d. A.; Pauline, geb. 1810, verm.mit Jacob Freih. v. Kavanagh.-Ballyane, k. k. Kämmerer und Oberstim 52. Inf.-lieg., Wittwe seit 10. Juni 1848; Amalie, geb. 1812,verm. 11. Aug. 1831 mit Ludwig Freih. de Yaux, k. k. Hofsecretärim Finanzministerium, Wittwe seit 20. Mai 1801.

Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848, S. 396. — 1855, S. 684. — 1869, S. 988.

Werthern, auch Freiherren und Grafen (Schild geviertet: 1 u.4 in Gold ein rother Löwe, 2 und 3 in Schwarz ein schräg rechtergoldener oben und unten abgehauener Ilaumast mit drei Blättern).Freiherrenwappen vom 18. Mai 1714. Schild zweimal der Längenach und einmal quergetheilt (sechs Felder), 1) in Silber drei rotheQuerbalken (Beichlingen), 2) in Gold ein schwarzer Doppeladler mitrothem Schilde auf der Brust, worin ein silberner Querbalken (kais.Gnadcnzeichen), 3) über Schach von Itotli und Silber ein goldenerAdler (Wiehe), 4) in Blau ein silberner Strauss mit Pfeilen in derrechten Klaue (Frohnsdorf), 5) geviertet 1 und 4 in Gold ein rotherLöwe (Reichskammcrthürhüteramt), 2 u. 3 in Schwarz der goldeneBaumast (Werthern), 6) in Roth ein silberner bethürmter Elephant.Reichsgrafen- und lc. preuss. Frslgeburtsgrafen-Wappen von 1702,1706, 1708 und 1840: ebenfalls wie das freiherrliche, der Längenach zweimal und einmal quergetheilt, das geviertete Stammwappenaber als Mittelschild, und abweichend im dritten goldenen Feldenoch ein Leopard (Rabenswald), im fünften der Elephant, im sechstender Adler über Schach. — Den Reichsfreiherrenstand soll schon Jo-hann (der Gerechte, Glückselige) gegen Ende des 15. Jahrh. vomKaiser Max I. erhalten (den 1509 angebotenen Grafenstand abge-lehnt) haben. Nach den gewöhnlichen Angaben kam er 1520 durchCarl Y. in die Familie und wurde im lcursächs. Reichs-Yicariat am3. Dec. 1711 erneut. Reichsgrafenstand (nachdem er, s. oben undspäter, vom Freiherrn Philipp fs. unten] nicht angenommen). Diplomvom 12. Aug. 1702 für Georg I., aus der Beichling'schen Linie derGeorg'schen Hauptlinie, k. poln. kursächs. Geh.-11., Gesandter inRegensburg, später Oabinetsminister u. s. w., Anerkennung im Kgr.Preussen vom 5. März 1703. Diplom vom 20. Febr. 1706 für GeorgWilhelm aus der bachera'schcn Linie der Johann-Heinrichs Haupt-linie und Diplom vom 17. Jan. 1708 für den kursächs. KammerherrnFriedemann, den Halbbruder des Reichsgrafen Georg I., Grafen-stand nach dem Rechte der Erstgeburt mit der Benennung GrafenWerthern-Beichlingcn des Kgr. Preussen. Diplom vom 15. Oct.1840 für den Freih. Hans Carl Ottobald, grossherzogl. saclis.-wohn.Oberkammerh. u. s. w., aus der Georg'schen-Beicliling. Hauptlinie. —Uraltes angesehenes reichbegütertes thüring. Horrengcschlccht. DerSage nach erhielt Odobald (gest. 813), eines der vornehmsten lon-gobardischen Herrn, Illibrands (773) Sohn, vom Kaiser Carl dem