Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
538
Einzelbild herunterladen
 

— 538 —

Werner, Freiherren (ein durch eine aufsteigende silberne gc-zinntc Mauer quer getheiltcr, oben von Gold und Blau, der Längenach gethcilter Schild, in dessen erstem goldenem Felde, ein schwar-zer gekrönter Adler mit der Chiffre F. II. auf der Brust, im zweitenblauen Felde ein goldenes Wagenrad, worauf eine Taube mit einemOelzweige). Reichsfreiherrenstand. Diplom vom 13. April 1805,Incolat von Steyermark 1811 und von Böhmen 1822, für JohannLudwig W., k. k. Geh.-R. und Präsident der Justizgesetzgebungs-Commission, geb. 1759, gest. 1829, verm. 1790 mit Agnes v. Breu-ning (geh. 1768, gest. 1802), 2) 1804 mit.Anna v. Hackher zu Hart(gest. 1824), 3) 1814 mit Maria Margaretha Freiin v. Lago. DessenSohn erster Ehe: Joseph Reichsfreih. v. W., k. k. Geh.-R., Mitglieddes Herrenhauses des Reichsraths auf Lebenszeit und ehemal. ausser-ordentlicher Gesandter und bevollm. Minister zu Dresden, geb. 1791,verm. 1842 mit Henriette v. Friedau (geb. 1815), Geschwister: MaxRaphael, k. k. IIof-R. in P. und jubil. Präses der akathol. Consisto-rien, geb. 1794, gest. 1867, verm. 1831, mit Rosa Frei in v. Barbier(geb. 1799), deren Töchter: Ludwika, geb. 1834, Apollonia, geb.1836, Maria, geb. 1837, verm. 1857 mit Carl Freih. v. Kielmanns-egge, Freih. u. Erbherrn auf Gsöhl, Besitzer der Gitter Hainstettenund Leutzmannsdorf in Niederösterreich; Franz, k. k. Oberlands-Ger.-R. in P., geb. 1798, verm. 1) 1833 mit Josepha v. Petteneck(gest. 1838), 2) 1841 mit Caroline Ettlinger; aus erster Ehe: Fran-ziska, geb. 1836, verm. 1857 mit Adam Ritter v. Tustonowski, auszweiter Ehe neben einer Tochter Henriette, geb. 1842, ein SohnFranz, geb. 1844.

Genrai. Taschcnb. d. freih. Häuser, 1849, S. 481. — 1853, S. 530. — 1870, S. 1023. — v. JIM■back, II. S. 720. — Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 113.

Wernhardt, Freiherren (Schild geviert mit rothemMittelschilde,worin ein Löwe mit Säbel u. Tartsche, 1 in Roth eine goldene Sonne;2 und 3 in Silber eine eiserne brennende Bombe; 4 in Roth ein sil-berner Halbmond). Ungar, erbl. Freiherrenstand. Diplom 6. Nov.1818 für den k. lt. Gen. -Maj. und Brigadier in Ungarn Paul v. W.Ungar. Adel, 25. Sept. 1646, für Stephan W., der unter Schwarzen-berg bei Papa und Kanischa gegen die Türken sich hervorgethan.Wappenbrief ebenfalls für Stephan W. vom kais. Com. palat. Flo-rian Drosdowsky v. Drostowiz, 15. Febr. 1621. Paul Freih. v. W.(s. oben) war zuletzt k. k. Geh.-R., General der Cavallerie, Oberst-Inhaber des 3. Chev.-leg.-Reg. und commandirender General in Sie-benbürgen, geh. 25. Jan. 1776, verm. 6. Mai 1804 mit M. AnnaAloisia Freiin Cerrini de Monte Yarchi (geb. 27. Juni 1784), gest. 13.Sept. .1846. Deren Sohn: Stephan Wilhelm Freih. v. W., lt. k.Kämmerer, Geh.-R., Feldmarschall-Lieut., Oberlieut. in d. lt. ungar.adeligen Leibgarde und Inhaber dos 16. Inf.-Reg., geb. 26. März1806, verm. 29. Hov. 1847 mit Charlotte Freiin Kemeny de Gyerö-Monostor (geb. 17. März 1831, gest. 8. März 1859). Aus welcherEhe entsprossten, neben zwei Töchtern, Anna, geb. 1848, gest. 17.Aug. 1869 und Charlotte Maria, geb. 1849, die beiden Söhne: Paul,