— 510 —
Linienscliiffs-Lieut., Paul Georg - , geb. 1837, k. sächs. Regierungs-Referendar zu Dresden, und Hans Adolf, geb. 1847, stud. juris.
Bucelin , III. 2. Ahth. S. 205. — Borst, scliles. Wappenb. S. 465. — Fabric., Orig. Sa*. 57,füi. 767. — Gau he , I. S. 2820. — (jeneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1857 und 1869, S. 978. —v. Hefner, sächs. Adel, S. 18. T. 17. — v. Hellbach, II. S. 704. — Hann, (Job. Hist., II. S. 163.
— Hopperodt, Stammb., Vorrede. — Knaut, prodr. mis. S. 591 u. Origr. Biichling p.56— Kneschke,Wappenb. I. S.459. — König, III. S. 210. — Freih. v. Ledebur, III. S. 94, n. 1 und Nachtrag 357?
— Megerle v. Mühlfeld, Erg.-lld. S. 36. - v. Meding , I. S. 943. — N. Pr. Ad.-Lex., V, 473. —Peeken stein, theatr. Sax. I. S. 111. — Schüttgen, Nachlese, III. S. 54, IV. S. 694, X. S. 266, XI. S.64. — Siebmacher, I. S. 161, n. 10. — Sinapius, II. S. 481 und 1101. — Tyroff , sächs. Wappenb.III. T. 55. — Wilhelmi, carm. de hac gente 1632. — Zedier, 54, S. 12—42.
Weiss ( in Gold ein halber schwarzer Steinbock). Herzogl.Sächs.-Meining. Adelsstand. Diplom vom 2. April 1836 für JohannChristian W. aus Langensalza, wegen seiner Verdienste um dieKammgarnwollspinnerei und um den Steinkohlenbau, mit Beilegungdes Wappens der 1611 ausgestorbenen Familie v. Gotzmann (wel-ches die Roch bereits früher von Bayern erhalten).
v. Hefner, sächs. Adel, S. 52, T. 00.
Weisz (in Blau ein schwimmender Schwan, über welchem dreisilberne Sterne). Reichsadelsstand. Diplom vorn 31. Juli 1790 fürdie Gebrüder Johann Jacob Heinrich und Carl August Ludwig undCarl Friedrich Maximilian W., Söhne des Kammerrath VC DieFamilie ist in Sachsen ausgegangen.
Handschriftl. Notiz. — v. Beiist, sächs. Staatsanzeiger, 1. Heft. — v. Hellbach, II. S. 703. —Kneschlce, Wappenb. III. S. 446. — Tyrojf, X. 1. S. 85.
Weisz von Horstenstein, Freiherren (geviert: 1 und 4 in Rothein Ritter mit belorbeertem Schwerdt, 2 in Blau ein Stieglitz, 3 inBlau drei Kornähren). Ungar. Freiherrenstand. Diplom vom 18.Dec. 1729 für Bartholomäus Hartwig v. W., kais. Oberst und Com-mandant zu Szegedin. Derselbe (Sohn des Landvoigts ChristophHartwig v. S. und der Margaretha geb. v. Seidern, stammt aus demBambergischen), verm. mit Margaretha Fröhlich v. Fröhlichsburg.Sein Sohn Christoph Ilelmuth Freih. W. v. H. hatte Clara v. Szida-nitz zur Gemahlin. Ihre späteren Rachkommen sind: RudolphFreih. v. W.-H., geb. 14. Juli 1803 (Sohn des Freih. Joseph Ed-mund, geb. 1766), k. k. Kämmerer und Oberstlieut. in d. A., Ge-schwister Wilhelm, geb. 1802, Maria Adelheid, geb. 1813.
(Jeneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1853, S. 527. 1867, S. 1023. — Kneschke, Wappenbuch. I.S. 457.
Weisz von Limburg ( Schild durch einen rothen Querbalken mitdrei silbernen Rosen getheilt, oben ein schwarzer wachsender Adlerin Gold, unten Gold ohne Bild). Frankfurter Patriziergeschlecht,dessen Stammvater Heinrich W. war, der um das Jahr 1306 in derStadt Liniburg an der Lahn lebte, in Folge seines hohen Alters er-blindete und 125 Jahr alt starb. Seine Sclnvester Lusa W. war anGerlach Herrn v. Limburg vermählt, woher vielleicht das Ge-schlecht, als es durch Heinrichs Sohn Rulmann W., gest. 1346,nach Frankfurt verpflanzt ward, den Beinamen L. behielt. RulmannW. ward durch seine Frau Adelheid v. Goldstein Ganerbe von Alten-Limburg. Seine Rachkommen blühten in zahlreichen Linien durch