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mann a. D., geb. 1820, verm. mit N. Finger. Der jüngere SohnAugust v. Wardenburg, Bürgermeister von Apenrade, hinterliess:Friedrich Owe Soplms Ludwig v. Wardenburg, grossherzogl. sachs.-weim. Geh. Legat ions-R., verm. mit Marie v. Beulwitz.
Handschrift]. Notizen. — v. ITefner, sächs. Ad. S. 52, T. 00.
Wardener Freiherren (inBlau drei (2undl) silberne Kleeblätterund aus dem unteren Schildesrande 3 wachsende Knappen in silbernerBiistung). Reichsfreiherrenstand. Diplomvon 1791 für Claude Baronde Wardener unter Bestätigung der althergebrachten Freiherrenwürdeder Familie. Derselbe, geb. 1733 und gest. 1813, verm. 1784 mitCatherine Marquise de Bouclier, gest. 1849, stammte aus einem franz.Geschlecht, welches Jahrhunderte hindurch im Lande begütert zumhöhern Adel gehörte, als k. französ. Oberstlieutenant unter LouisXVI., beim Ausbruche der ersten französ. Revolution sein Vaterlandverlassen und in k. k. österr. Kriegsdienste getreten war. Des inFrankreich geführten Beinamens „Reud" bedientsicli die Familie seitihrer Auswanderung nicht mehr. Der ältere Sohn des Baron Claudede Wardener, Freiherr August, k. k. Feldmarschall-Lieut., geb. 1785,gest. 1848, hatte sich 1827 mit Louise v. Gzernik und Orvath, gest.1851, verm., aus welcher Ehe stammen drei Söhne: Freih. Hippolyt,geb. 1828, k. k. Lieut. in der Armee, Freih. Edmund, geb. 1833 undFreih. Rudolph, geb. 1837.
(ieneal. Tasclienl). d. freih. Häuser, 1859, S. 867, 868 und 1869, S. 972.
Warendorf, Warendorp (im Schilde ein nach beiden Seitengezinnter schräg - rechter Balken, begleitet von zwei Schrägstreifen:nach Siegeln von 1390, 1447 und 1511). Altes längst erloschenesMünster'sches Erbmanns-Geschlecht, welches 1346 die Bispingsmühlein Münster, 1379 den Hof Walgarden im Kirchspiele Trenkenhorst,den Hof Wigberinch im Kirchspiele Greven und einen Zehnten vonAhlen besass. — Bernd Warendorp v. Kuckelsheim, wohl dem Stammev. Kuckelsheim angehörend und Sohn einer Erbtochter v. Warendorpführte 1657 das Wappen, wie folgt: Schild der Länge nach getheilt:rechts der Kuckelsheim'sche Helm und links der Warendorf sehegezinnte Balken, doch hier schräg links.
Freih. v. Ledebur , III. S. 80.
Warendorf (in Gold drei blaue Balken, bald schräg rechts, baldquer gelegt und im mittleren derselben drei goldene Lerchen).' Altesaus dem Münster'schen stammendes Lübecker Patriziergeschlecht:Ecke v. Warendorf 1122 im Rath, Johann v. Warendorf, Domherrzu Lübeck 1681, einen einzigen Sohn hinterlassend.
Freih. v. Ledebur , III. S. 80. — Siebmacher, III. 197.
Warkotsch, Freiherren (in Roth zwei ins Andreaskreuz gelegte,oben jede mit einer heraldischen silbernen Lilie besetzte ausgerisseneStauden). Böhm. Freiherrenstand. Diplom vom 12. Januar 1735für Carl Ferdinand von Warkotsch, Hauptmann. Eins der ältestenund angesehensten schles. Adelsgeschlechter (auch Warkotzsch,