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westphälisches Adelsgeschlecht aus dem Stammsitze Walmeroth un-weit Altenkirchen in der Grafschaft Sayn. Dasselbe kam noch im17. Jahrli. in Schwaben vor.
Fahne, II. S. 188. — Freih. v. Ledebur, III. S. 77.
Walrabe, Wallrabe (Schild mit schwarzem, mit zwei silbernenLi lien belegten Schildeshaupte u. im goldenen Schilde ein auf einemdreihügeligen, grünen Berge stehender, schwarzer Habe. Der Schildkommt auch beinahe quer getheilt vor). Altes, zu dem in Hessenund in der Ober-Pfalz früher begütert gewesenen Adel zählendes Ge-schlecht, welches schon 1352 einen Burgmannssilz zu Lengsfeld undim 17. Jahrli. die Güter Degmansheim und liauzendorf besass.
Schannat, S. 181. — Boederlein von dem uralten Hause der Marschalle Calatin, S. 357.— Zedier,52. S. 1705. — Freih. v. Ledebur, III. S. 77. — Siebmacher, V. 83: v. W., Obel pfalzisch. — v.Me-ding, II. S. 610.
Walrawe (Schild geviert mit Mittelschilde und in demselben inGold auf grünem Boden ein Babe und in der linken Oberecke ein sil-berner Stern. 1 und 4 in Silber ein schwarzer Adler; 2 in Roth einhalbes, goldenes Wagenrad, in dessen Habe ein Dolch steckt und 4in Roth eine goldene, gezackte Fortificatio nslinie. Adelsstand desKgr. Preussen. Diplom vom 11. Oct. 1724 für Gerhard CorneliusWalrawe, k. preuss. Ingenieur-Oberstlieutenant (später Generalmajor)und für den Vetter desselben: Friedrich Wilhelm Walrawe.
N. Pr. A.-L. I. S. 38. — Freih. v. Ledebur, III. S. 77. — W. B. d. Preuss. Monarchie, IV. 85.
Walsleben (in Silber drei rothe quer über einander und mit denMündungen nach der Rechten liegende Jagdhörner, mit einmal unter-wärts geschlungenem Bande). Eine der ältesten Adelslamilien inPommern, welche früher Walschlaff hiess und im Wolgastischen be-gütert wurde. Als Stammhaus wird neuerlich der schon zeitig in derAltmark vorgekommene Sitz Walsleben genannt, auch trug im Rup-pinschen ein Gut den Hamen des Geschlechts. — Als 1244 PribislauHerzog von Meklenburg sich mit einer Pommernschen Prinzessinvermählte, begab sich Wedige v. Walsleben aus Pommern in dasMeklenburgische, setzte daselbst seinen Stamm fort und die Kach-kommen erhielten Besseritz im Amte Stargard und Priepert im AmteFürstenberg. Von den Hachkommen war Johann W. 1338 Plebanusin Germen und zwar eben zu der Zeit, als die Kirche daselbst demPrior zu St. Jacob in Stettin abgetreten wurde, Caspar lebte um1501, Ernst Christian war zu Ausgange des 16. Jahrh. WolgastischerLandrath, Heinrich v. W. 1660 k. schwed. Oberst und ein andererdieses Kamens starb 1684 als Pommernscher Kriegs - Commissar. —Im Laufe der Zeit blieb die Familie in Pommern und Meklenburgansehnlich begütert und sass in Pommern noch 1742 zu Woelarg,1747 zu Gatsehof und 1796 zu Wulkow, sämmtlich unweit Demmin,sowie in Meklenburg 1700 zu Damerow, Passow und Poserin und1790 zu Gr. und Kl. Lüsewitz und war auch im Schwarzburgischennoch 1747 zu Froebitz und Koebitz angesessen.
Micrael, S. 5«. — v. Protzlaer, Nr. 155. - Gauhe, I. S. 2708 u. 09. — Zedier, 52, S. 18 0.— v. Mehr. B. M. S. 1072. — N. Pr. A.-L. VI. S. 115. — Freih. v. Ledebur, III. S. 77. — Sieh-