um 15G0 ausgestorbenes Adelsgeschlecht, welches mit dem v. Grö-peling einen Ursprung gehabt haben soll: eine Meinung, die durchdas Wappen sehr unterstützt wird.
Mushard , S. 531. — v. Meding, I. ,S. 643. — Suppl. zu Siebm. W. B. V. 20.
Wallenberg, Dürrns v. Wallenburg, auch Ritter (Schild geviert:1 und 4 in Blau ein sechseckiger, silberner Stern und 2 und 3 imGrunde des Feldes neben einander drei goldfarbene, steinerne Itiigeloder Felsen, von denen der mittlere etwas höher als die nebenste-henden hervorragt: Angabe des Diploms). — Böhmischer Adels- undBitterstand. Adelsdiplom von 1727 für Ernst Gottlieb Ducius aufConr.adswalde u. s. w. in Schlesien, mit dem Prädicate: v. Wallen-berg und Bittefdiplom von 1736 für Denselben. Der Stamm wurdefortgesetzt und unterhielt später in Breslau das grosse Bankhaus G.v. Pachaly sei. Neffe, dessen Chef um 1837 C. A. G. v. Wallenberg,Herr auf Peterwitz im Kr. Breslau, war. Später, um 1857, warenCarl Franz Gideon v. Wallenberg zu Kattern und Grünau im Kr.Breslau, Paul Gideon v. W. zu Schmolz, ebenfalls im Kr. Breslau,Guido v. W. zu Klein-Wilkawe im Kr. Trebnitz und ein v. W. inOstpreussen zu Platteinen im Kr. Osterrode gesessen. — Ein Sprossedes Stammes: Carl Gotthardt Gideon v. Wallenberg, Seconde-Lieute-nant im 11. k. pr. Landwehr-Regimente erhielt 21. Jan. 1842 dieK. Erlaubniss, Namen und Wappen des erloschenen Geschlechts v.Pachaly dem seinigen beizufügen und sich von AVallenberg-Pachalyzu nennen. Das Wappen der v. Pachaly war in Blau ein auf grünemRasen gehender, goldener Hirsch.
Megerle v. Mühlfcid , Erg.-Bd. S. 135 und 271. — N. Pr. A.-L. IV. S. 311 und V. S. 469. —Freih. v. Ledebur, III. S. 75. — Dorst, Allgem. W. B. II. S. 113 und 114 und Nr. 225. — W. B.il. Preuss. Monarchie, IX. 10: Wallenberg - Pachaly (das Pachalysche Wappen findet sich im Mittel-schilde). — Kneschke, I. S. 449 und 50.
Wallenrodt, auch Freiherren und Grafen (in Roth eine silberneSchnalle von alter Form). Reichs - Freiherrn - und Grafenstand undGrafenstand des Kgr. Preussen. Freiherrndiplom von 1644 für Wolf-gang Wilhelm v. Wallenrodt; Reichsgrafendiplom vom 14. Febr.1676 für Johann Ernst Freiherrn v. W. (derselbe starb 1688 alskursächs. General-Feldmarschall-Lieutenant) u. Preuss. Grafendiplomvom 18. Jan. 1701 bei Gelegenheit der Krönung des Königs Fried-rich I. von Preussen für Christoph Freih. v. W. (gest. später als k.preuss. Staats-Minister und Landhofmeister in Preussen, dessen gräfl.Linie mit seinem Sohne ausging). — Altes, ursprünglich Frankenangehörendes Adelsgeschlecht, welches im Ileimathslande 1767 aus-starb, als dessen ältestes Stammhaus das der Familie noch um 1728zugestandene Gut Streitau, im ehemaligen Stifte, später Culmbachi-schen Amte Himmelscron, genannt wird und aus welchem zeitig mitdem deutschen Orden ein Ast nach Preussen kam. Die ordentlicheStammreihe beginnt mit Tiberius v. W., der zu Ende des 14. Jahrb.lebte und eine zahlreiche Nachkommenschaft liinterliess. Von seinenSöhnen werden besonders angeführt Nicolaus v. W. als Stifter derpreussischen Linie, Conrad der 1390 der 22. Hochmeister des deut-