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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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stamm, welcher oben abgesplittert, unten aber abgeschnitten ist undaus welchem in der Mitte nach links zwei grüneBlätter emporkeimen.Den Schild bedeckt eine freiherrliche, fünfperliche Krone und der-selbe steht auf einer Console von braunem Marmor und wird vonzwei auswärts sehenden, goldengekrönten, die Zunge rothausschla-genden, grauen Adlern gehalten. Die Einfassung des Schildes, diefreiherrliche Krone und die Console mit den Schildhaltern sind beiErhebung in den Freiherrnstand zu dem Stammwappen hinzuge-kommen). Reichsadels- u. Freiherrnstand des Kgr. Sachsen. Adels-diplom im kursächsischen Reichs-Yicariate vom 25. Sept. 1790 fürD. Andreas Wagner, kursächs. Geh. Kammer- und Geh. Einanzrathund Freiherrndiplom vom 22. Aug. 1812 für den Sohn desselben,Thomas v. Wagner, k. sächs. Geh. Finanzrathals bleibendes Merk-mal Allerhöchster Zufriedenheit." Letzterer, Thomas Freih. v.Wagner, geb. 1759 und gest. 1817, k. sächs. Geh. Finanzrath, verm.1794 mit Johanna Caroline Amalie Freiin v. Manteuffel, geb. 1772,und gest. 1848, hinterliess eine so zahlreiche Kachkommenschaft,dass, was den jetzigen Personalbestand der Familie betrifft, auf dieneuesten Jahrgg. der geneal. Taschenbb. der freih. Häuser verwiesenwerden muss.

Geneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1863, S. 100911 und namentlich 1869, S. 963 65.Tyroff, I. 202: Stammwappen. Dorst, N. Allg. W. B. I. S. 63 u. 64 und Tab. 53. W. B. derSächs. Staaten, II. 35. Kneschke, I. S. 448.

Wagner (Schild quergetheilt: oben in Gold ein schwarzer Leo-pard, welcher in den Vorderpranken eine blaue Lilie hält und untenvon Schwarz und Gold viermal gestreift). Altes, Königsberger Pa-triciergeschlecht, welches 1541 vom K. Carl V. den Adel erhielt.Die Familie war noch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrh. in Ost-und Westpreussen begütert und sass noch 1773 unweit Strassburg zuGalczewko und Galczewo und 1789 zu Bumbeln bei Gumbinnen.

N. Pr. A.-L. IV. S. 305. - Freih. v. Ledebur, III. S. 69.

Wagner. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplom von 1762 für Jo-hann Christoph Wagner, freien Bürger zu Dux in Böhmen, wegenim Kriege in den Jahren 1742 bis 1745 mit Lebensgefahr geleisteterDienste.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 280.

Wagner. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1766 für Bal-thasar Wagner, k. k. Hauptmann und Platz-Lieutenant zu Arad.

Megerle v. Mühlfeld , Eig.-Bd. S. 483.

Wagner. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1792 für Jo-seph Wagner, Ober-Einnehmer des Wiener städtischen Oberkammer-Amts.

Megerle v. Mühlfeld, S. 280.

AVagner (Schild geviert: 1 u. 4 in Blau eine Justitia und 2 und3 in Silber ein goldenes Horn des Ueberflusses). Adelsstand des Kgr.Preussen. Diplom vom 15. Oct. 1766 für Sophie Friederike ChristineW agner.

Freih. v. Ledebur, TU. S. 60. W. B. des Kgr. Preusseu, IV. 84.