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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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1642 bis 1653 das Bisthum Bamberg und 1715 brachte, wie ange-geben, Valentin V. v. S. den Freiherrnstand in die Familie. Fried-rich Carl V. y . S. war seit 1726 Oberhoi'meister am Markgr. Bran-denburg - Bayreuth sehen Ilofe und starb 1740 als Minister und w.Geh. Rath und Julius Gottlieb V. v. S., Hofmeister bei der Mark-gräfin Friederike Luise zu Brandenburg-Onolzbach, war 1736 beider Taufe des Prinzen Christian Friedrich Carl Alexander bedienstet.Um 1791 blühten noch zwei Linien: die evangelische zu Salzburg,in die 1718 der Reichsfreiherrnstand gekommen und die katholische,welche die Rittergüter Querfürt und Roedelmeyer besass. NachAnlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern wurde in die Freiherrn-klasse derselben eingetragen: Friedrich August Valentin Freih. V.v. S., geb. 1795, k. bayer. Lieutenant im Husaren-Regimente, dessenGrossvater, Grossoheim und Oheim sich meist in den obersten Hof-ämtern der Markgrafen v. Brandenburg befunden hatten. Derselbe,dessen Rufname August war, später k. bayer. Kämmerer und Majorä la suite einziger Sohn des gleichnamigen 1798 verstorbenen k.preuss. Generalmajors F. A. V. Freih. V. v. S. hatte sich 1819mit Henriette Freiin v. Reitzenstein a. d. H. Selbitz, gest. 1856, ver-mählt und lebte um 1857 als der Letzte seines so alten Stammesnoch zu München.

Gleichenstein , Nr. 99. Leichenrede auf Valentin Voit v. Salzburg, Hildburghausen, 1722.Scliannat, S. 177. Dithmar, Herrenmeister des Joh.-Ordens, S. 13, Nr. 40. v. Hattstein , II.S. 509IG und Tab. 5. Gauhe, I. S. 2G94. Zedier , 50. S. 303 u. 2. Estor , Ahn.Pr. S. 514.§.223. Biedermann, Canton Hhön-Werra, Tab. 7283. Uffenheimische Nebenstunden, II. S. 673

88. Salver, S. 146, 288, 309 u. a. m. O. u. Tab. III. N. geneal. Handbuch, 1777, S. 168171 und 1778, S. 22023. v. Lang, S. 258 und 59. Die uralte Kaiserburg Salzburg von Aug.Freih. Voit v. Salzburg. Bayreuth, 1832. Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1857, S. 813815.

Siebmacher, I. 107: Die Voiten v. Saltzburg, Fränkisch und Supplem. II. 18: Voit Freih. v. Salz-burg. Tyroff, I. 40 und Siebenlceess, I. S. 381 86. W. B. d. ICrg. Bayern, IV. 35 und v.Wölckern, -1. Abtheil. S. 80.

Vogt de Scala und Vogt v. Schachen. Nebenlinien der Vogtv. Castell, und Wartenfels, s. S. 404 und 405.

Vogt, Voigt v. Wendelstein. Altes, fränkisches Adelsgeschlecht,welches aus dem gleichnamigen Stammsitze, dem im Anspachischengelegenen Marktflecken dieses Namens, zwei Meilen von Nürnberg,stammte. Dasselbe kommt von 1338 bis 1718 vor, in welchem letz-teren Jahre Christoph Hieronymus Voigt v. W endelstein den Stammschloss.

Zedier, 54. S. 2000. Siebmacher, VI. 23.

Vogt, Vogdt, in der Grafschaft Wernigerode nnd im Anlialt-schen (der Kopf und Hals eines schwarzen Rehes). Das Geschlechtwar 1560 zu Osmersleben im Anhaltschen u. noch 1664 zu Sillstedtunweit Osterwick angesessen.

Freih. v. Ledebur, III. S. 62.

Vogt v. Wierand, Wierrandt (Schild von Roth und Blau quer-go tli eilt, mit zwei senkrecht an einander gestellten, goldenen Pferde-gebissen, nach der Siebmacherschen DeclarationRossbissen")-Altes, aus der Schweiz nach Oesterreich gekommenes Adelsgeschlecht,dessen Stammreihe Bucelinus mit Georg Vogt v. Wierand aus derSchweiz um 1360 beginnt und bis zu Anfange des 17. Jahrhundertsfortführt.