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Stammvater Johannes V. zu C. von Bucelinus genannt wird, dochohne die Zeit, in welcher er gelebt, anzugeben. Derselbe, ausItalien stammend, musste sich aus Italien, wo er Advocatus de Scalagenannt wurde, -wegbegeben, worauf er in der Schweiz mit seinerGemahlin die Herrschaft Wartenfels erhielt. Sein Sohn, der in denzu seiner Zeit entstandenen Bauer-Unruhen viel zu leiden hatte, setzteden Stamm fort. — Für Nebenlinien wurden die Geschlechter v. Let-terberg, de Scala, Neckerburg, Schachen u. s. w. gehalten.
Eucelini Stemmatogr. IV. S. 299. — Sinapius, II. S. 478. — Gauhe, I. S. 2G91. — Zedier , 50.S. 292.
Vogt v. Elirenzeit. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1765für Johann Vogt, Oberlieutenant im k. k. Cuirassier-Begimente Gr.Stampach, mit: v. Ehrenzeit.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 480 und 81.
Vogt, Voigt v. Elspe (Schild von Silber und Blau der Längenach getheilt, ohne Bild). — Altes, westphälisches Adelsgeschlecht,welches von dem schon 1270 vorgekommenen Sitze Elspe unweitOlpe im Kr. Bilstein sich nannte, im Laufe der Zeit ansehnlich be-gütert wurde, noch 1746 zu Bamenohl, Borghausen, Waldmanns-hausen, Werl und Westhemmerde sass, dann aber erloschen ist, wor-auf eine Linie der v. Plettenberg-Bodelschwing Namen und Wappender Vogt v. Elspe annahm.
v. Hattstein , I. S. 607: Vogt v. Elstpe. — v. Steinen, S. 1909 und Tab. 16, Nr. 3. — Freih.v. Ledebur , III. S. 61 und 62. — v. Meding. I. S. 637 und 38.
Vogt zu Fronhansen, Frohnhausen (Schild quergetheilt, obenin Blau ein gehender, goldener Löwe mit ausgeschlagener rotherZunge und übergeschlagenem, doppelten Schweife u. unten in Silbervier rothe Bauten, 3 u. 1, und zwar so, dass die mittelste der oberenReihe von der unteren berührt wird). — Altes, hessisches Adelsge-schlecht aus dem gleichnamigen Stammsitze bei Treis unweit Mar-burg, vor 1568 erloschen, da in diesem Jahre die Schencken zuSchweinsberg auf dem einen Helme schon die schwarzen Adlersflügelführten, welche sie nach Abgang des Geschlechts derer Vogt v.Fronhausen angenommen haben sollen. Die Vogt v. Treyss, welche1615 in Ostpreussen im Kr. Osterode zu Raucken im A. Gilgenburgsassen, w r aren wohl eines Stammes mit den Vogt zu Fronhausen, daFronhausen nahe bei Treis liegt.
Gauhe, I. S. 2692. — Estor, Ahn.-Prob. S. 123. — Zedier , 50, S. 296. — Freih. v. Ledebur,III. S. 62. — Siebmacher, I. 137: Die Vogt zu Fronhausen, Hessisch. — v. Meding, I. S. 636 u. 37.
Vogt v. Fündingen (in Schwarz ein den ganzen Schild von obennach unten durchziehender, schrägrechter, auf beiden Seiten ein-gebogener, silberner Balken, nach Siebmacher's Declaration: einekrumme, weisse Strasse). — Altes, zu dem bayerischen Adel ge-zähltes, näher aber nicht bekanntes Adelsgeschlecht.
Gauhe, I. S. 2692. — Siebmacher, I. 94: Die Vügt v. Fündingen, Bayerisch.
Vogt v. Hunoltstein, Hunoldstein, auch Grafen (Stammwappen:in Silber zwei rothe Querbalken, von zwölf rothen, querliegenden