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Linie, die katholische, nannte sich nach dem Gute Kilver im Ravens-bergischen , doch kam dasselbe wieder aus der Iland der Familie.Um 1857 besassen Georg Freih. v. Yincko und die Geschwister des-selben in Westphalen die Güter Busch im Kr. Hagen, Kieder-Heide-mühl und Reck im Kr. Hamm, Ickern im Kr. Dortmund und Velling-hausen im Kr. Soest; ein Freih. v. Vincke, k. preuss. Oberstlieute-nant a. D. war um dieselbe Zeit Herr auf Olberdorf im schles. KreiseStrehlen und um 1837 war in Meklenburg eine Majorin v. V. Be-sitzerin des Gutes Damerow. — Der Stamm blühte fort, doch könnenhier nur einige Sprossen aus neuer Zeit angeführt werden. ErnstIdel Jobst v. Vincke war Domdecliant zu Minden, Ober-Stallmeisterdes Herzogs von York und Herr auf Osterhausen. Aus seiner Ehemit Luise Freiin v. Buttlar stammten mehrere Söhne und Töchter.Von den Söhnen war der älteste, Freih. Ernst, Herr auf Osterhausenund hannov. General, der zweite, Freih. Carl Philipp Victor, früherim k. preuss. Regimente v. Tauentzien, starb als Major a. D. 1813zu Damerow; der dritte, Freih. Friedrich Ludwig Philipp stieg zumwirk!. Geh. Rathe und Ober-Präsidenten der Provinz Westphalenund machte sich um die ihm anvertraute Provinz hochverdient undder vierte, Freih. Carl Clamor, früher im k. preuss. Husaren-Regim.v. Rudorf, starb 1807. Von den Töchtern war die eine Aebtissin zuQuernheim, eine andere war mit dem Geh. Staats- u. Justiz-MinisterFreih. v. d. Reck und eine dritte mit dem braunschweig. Oberjäger-meister Freih. v. Sierstorpff vermählt. Ein Sohn des Ober-PräsidentonFreih. v. V. stand 1837 als Lieutenant in einem k. preuss. Husaren-Regimcnte, und aus dem Hause Kilver war um diese Zeit Freih. CarlHauptmann im k. preuss. Generalstahe und Freih. Franz Land- undStadtgerichts-Assessor zu Lübbecke. In neuester Zeit ist ein Sprossedes Stammes als ausgezeichneter Kammer-Redner auf den Landtagenzu Berlin zu hohem Rufe gelangt.
Schamiat, Client. Fuld. S. 83. — Zedier, 48. S. 1555. — N. Pr. A .-L. IV. S. 297. — Freih. v.d. Knesebeck, 285. — Freih. v. Ledebur, III. S. 57 und 58 und 354. — Siebmaclier, I. 187: DieFincken, Westphiilisch und 133. — v. Meding, II. S. 026 n. 27: v. Vinck, Kobens Elem. W. II. 73.W. B. d. Preuss. Rheinprov. II. Tab. 49, Nr. 98 und S. 153. — Meklenburg. W. B. Tab. 51, Nr. 192und S. 30. — Hannov. W. B. C. 55 und S. 14.
Vinsterlohe (Schild von Roth und Silber mit einer rechten Stufegetheilt und die silberne Abtheilung damascirt). Altes, fränkischesAdelsgeschlecht, welches in dem ehemaligen Rittercanton an der Alt-mühl begütert und diesem Canton einverleibt war. — Wilhclmus deA insterloe, der Domkirche zu Würzburg Canonicus und Senior, starb8. Jan. 1501.
Biedermann, Canton Altmühl, Tab. 246—50. — Salver, S. 146, Tab. 6, Nr. 16, 480, 550 u. 604.— Siebmacher, II. 75; Finsterlohe, Fränkisch. — v. Meding, III. S. 703.
Vintersleben, Vintirsleibin. Altes, thüringisches, im 14. Jahrh.bekanntes Adelsgeschlecht.
Sagittar, Gleichensche Ilistor. S. 92. — Zedier, 48. S. 1614.
Vintzelbei'g, Vinzelberg (im von Roth und Blau der Länge nachgetheilten Schilde ein schrägrechts gestellter Bogen). Altes, früherzu dem in der Altmark begüterten Adel gehörendes Geschlecht,