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3861, S. 900 — 902 u. ff. Jahrgg. — Vetter, Bergische Ritterschaft, Tab. 88. — NeimbVs CurländW. B. 43. — W. B. d. Preuss. Rhcinprov. I. Tab. 124, Nr. 248 und S. 114 und 115.
Vietsch (Schild der Länge nach gethoilt: rechts in Gold dreiblaue, schrägrechte Balken und links in Blau ein mit einem Schwertebewaffneter, geharnischter Arm). Adelsstand des Kgr. Preussen.Diplom von 1833 für Eugen August Carl Vietsch, k. preuss. Major,aggregirt dem 1. Cuirassier-Regimente und Adjutanten des PrinzenFriedrich von Preussen. Derselbe, ein Sohn des herz, württemb.Hofraths Vietsch, starb 18. Dec. 1843 auf seinem Gute Carlsthal beiOdessa.
N. Pr. A.-L. V. S. 46G und 67. — Freih. v. Ledebur, III. S, 57. — W. B. d. Preuss. Monarch.IV. 82.
Vigili v. Crentzenberg. Reichs-Adelsstand. Diplom von 1712für die Gebrüder Peter Anton und Franz Vigili, mit v. Creutzenberg.
Jflegerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 479.
Vignet, Edle. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1793 fürJohann Vignet, Landes-Advocaten in Böhmen und Secrctair bei demPräger Mercantil- und Wechselgerichte, mit: Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, S. 278.
Villinger, Freiherren. Ein früher in Steiermark vorgekom-menes freiherrliches Geschlecht, welches 4. März 1619 die steierischeLandmannschaft erlangt hatte.
Sclimu\z, IV. S. 208.
Vincenz, Freiherren. Erbl. - österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1726 für die Gebrüder Johann, Ulrich und Lucius Rudolph v.Vincenz.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 110.
Vincherotti, Edle v. Weidenschlag. Erbl. - österr. Adelsstand.Diplom von 1788 für Valentin Joseph Vincherotti, Protocollistcns-Adjuncten des Hofkriegsraths, mit: Edler v. Weidenschlag.
Megerle v. Mühlfeld, S. 278.
Vincke, Vinck, auch Freiherren (in Silber eine rothe, mit derbreiten Fläche nach der Linken gekehrte Pflugschaar). Im König-reiche Preussen anerkannter Freiherrnstand vom 23. Sept. 1837.Altes, westphälisches Adelsgeschlecht, verschieden von anderen be-reits vor dem 17. Jahrh. erloschenen, gleichnamigen GeschlechternWestphalens, so von den V. v. Overberge in der Grafschaft Marek,den V. v. Osten-velde im Münsterschen und den V. v. Walsum in derGrafschaft Marek, die sänimtlich ganz andere Wappen führten. Dashier in Rede stehende Geschlecht kommt urkundlich schon 1270 vor,besass 1254 die Burgmannschaft zu Ravensberg und brachte in West-phalen im 13., 14. Jahrh. und später ansehnlichen Besitz, sowohl indem preussischen, wie in dem hannoverschen Antheile an sich. ZuAnlange des 16. Jahrh. wurde die Theodorichsburg, der Sitz Theo-dors Vincke, zerstört, worauf die Rachkommen desselben sich zuOstenwalde im Osnabrückschen niederliessen und noch in neuesterZeit standen der Familie die Ostenwalder Güter zu. Eine zweite