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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Hainen den Namen Veterani führen solle u. so kam denn der NameYeterani an die Familie Mallentheim. Johann Julius Graf v. Mal-lentheim mit dem Beinamen Yeterani, oder Yeterani Mallentheimeinziger Sohn des Grafen Johann Christoph Ferdinand, s. oben geb.1725 und gest. 1789 Herr auf Kirchberg am Wald, Hirschbach undMayres, k. k. Kämmerer, vermählte sich 1747 mit Maria ThereseGrf. v. Unverzagt, gest. 1769. Yon vier aus dieser Ehe stammen-den Söhnen wurde zuletzt nur noch aufgeführt: Adam Graf Yeterani-Mallentheim, geb. 1769, k. k. Kämmerer und Major in d. A., verm.mit Helene Gräfin Caratti. Adam Graf Yeterani, Herr zu Mallent-heim, zu Kirchberg am Wald, Hirschbach und Mayres, starb 15.Nov. 1855 und mit ihm ging zu Wien der Mannsstamm des altenGeschlechts aus.

Gauhe, I. S. 2651 und 52. Zedier, 38. S. 357 59. Nächst Leupold a. a. 0.: DeutscheGrafeuhüuser, IT. S- 596 98. Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1836, S. 515, 1848, S.714, 1864,S. 955 und histor. Handbuch zu Demselben, S. 1036. Supplem. zu Siebm. W. B. XII. 26: Nr. 3:Gr. Mallendein, Nr. 4: Gr. Mallendeln -Veterani, Nr. 5: v. Mallendein, Nr. 6: Gr. Marziky-Veteraniund Nr. 7: Altes Wappen v. Veterani.

Vethacke (in Silber drei, 2 und 1, angeiförmige Hacken). Einnach den Listen der k. preuss. Armee in derselben bedienstet gewor-denes Adelsgeschlecht. Ein Major v. Yethacke stand 1806 in derNiederschlesischen Füsilier-Brigade und nahm 1821 den Abschiedund ein Hauptmann v. Y. war lim 1856 im 6. Infanterie-Regimente.angestellt.

Freih. v. Ledebur, III. S. 55.

Vette (in Silber ein schwarzer Hammer, begleitet von zweirothen Rosen). Reichsadelsstand. Diplom vom 27. Mai 1746 fürChristian Rudolph Yette, preuss. und kurbrandenburg. Assessor beimReichs-Kammergerichte zu Wetzlar, vorher Minden-RavensbergischerRegierungsrath und dann Landrichter der Grafschaft Tecklenburg.Derselbe führte den Namen eines im 13. und 14. Jahrhunderte imBentheim-Steinfurthschen vorgekommenen Adelsgeschlechts und bat1742 die K. Preuss, Regierung, ihm den Adel und sein von demVorfahren ererbtes Wappen, wie beschrieben, zu bestätigen, dochblieb sein Gesuch ohne Entscheidung, wohl aber erhielt er 1746 denReichsadel. Christian Rudolph v. Vette war mit einer v. Lynckervermählt und starb 30. Oct. 1762 zu Berlin. Seine Schwester, Char-lotte Elisabeth v. Yette, hatte sich mit Einem v. Nehem, der im Ra-vensbergischen und Osnabrückschen begütert war, vermählt.

Jung, Iiistor. Gomit. Beiith. II. S. 51 u. 86. Kindlinger, Gesch. d. Hörigk. S. 504 und Des-selben Münst. Beitr. I. TIrk. S. 77. Freih. v. Ledebur, III. S. 50 und 354.

Vetter, Vetter v. d. Lilie, Grafen (Schild geviert, mit blauemMittelschilde und in demselben drei, 2 und 1, silberne Lilien:Stammwappen 1 und 4 in Schwarz, abgesehen von Varianten,ein einwärts gekehrter, gekrönter, goldener Löwe und 2 und 3 inRoth ein silbernes Castel, oben mit sechs Zinnen und zwei mit sil-bernen Fahnen besetzten Thürmen). Erbl. - österr. Grafenstand.Diplom vom 1. Febr. 1653 für Johann Balthasar Vetter, für sich undseine Nachkommen, mit der Erlaubniss, sich Grafen und Herren