----- 379 —
desselben, Graf Hans, machte sich zuerst aus Liefland in Schwedenansässig u. schickte 1723 aus Stockholm eine Geschlechts-Beschreibungan Gauhe, nach welcher den Breiherrnstand 167-4 die beiden Söhnedes k. schwed. Oberstlieutenants Reinhold v. B.: Hans und Babian,mit dessen Bruders Sohne: OttoWihelm, erhielten. — Ein Gral v. B.war 1734 Präsident des grossen Baths zu Stockholm, ein Andereraber 1744 k. schwed. Ambassade-Cavalier in Berlin, um die Brautdes Thronfolgers nach Schweden zu holen und Axel Gr. v. Bersenwar 1800 k. schwed. General-Major u. Capitain-Lieutenant des Leib-Trabanten-Corps. — Zu den Sprossen des Stammes, die in der k. pr.Armee standen, gehörte besonders: Otto Casimir v. Versen, gest.1774 als General-Major a. I). Von den zahlreichen Besitzungen,welche das Geschlecht in Preussen an sich brachte, blieben mehrerebis in die neueste Zeit im Besitze desselben. Koch um 1857 warLeopold v. Versen, Major a. D., Herr auf Ogrosen, Bolschwitz,Gahlen und Jeschen im Kr. Kalau, Eduard v. V, Hauptmann a. D.,Herr auf Burtzlaff und Mundlatz im Ivr. Belgard, ein v. V. Herr aufKrampe im Kr. Cöslin, ein Anderer v. V . Herr auf Achthuben im Kr.Mohrungen und Brau v. Versen besass in "Westpreussen das GutSchönwerder im Kr. Schlochau.
Micrael, S. 382. — Gaulie, I. S. 2(550 und 51 und II. S. 1454 und 55. — Zedier, 47. S. 1788und 89. — Hupcl, Materialien zu einer liefliind. Adelsgeschichte, 1786, S. 376 und 1789, S. 110. —N. Pr. A.-L. IV. S. 295 und 96. — Freih. v. Ledebur, III. S. 55 und 354. — Sielmacher. V. 169.
— Schwedisch. W. B. Grf. 56. — Poramernsch. W. B. I. 3. v.V.
Verweeser v. Weesenthal. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1720 für Georg Andreas Verweeser, mit: v. Weesenthal.
JWegerle v. Muhlfeld, Erg.-Bd. S. 470.
Vespa, Freiherren. Erbl.-österr. Breiherrnstand. Diplom von1803 für Joseph v. Yespa, k. k. Rath u. Leibarzt, aus höchst eigenerBewegung.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 92.
Vest. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1787 für LaurenzChrysant Vest, Leibarzt der Erzherzogin Maria Anna u. Protomedicusin Klagenfurt.
Ifegerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 479.
Vesterberg (in Grün ein silberner Querbalken). Altes, frän-kisches, zum Reichsrittor-Canton Steigerwald gehörendes Adelsge-schlecht, welches schon im 10. Jahrhundert vorgekommen sein sollund zu Ende des 17. Jahrh. ausstarb.
Zedier, 48. S. 319. — L'iedermann, Canton Steigerwald, Tab. 258 —64. — Salver, S. 277 u. 348.
— Sielmacher, I. 101: v. Vestenberg, Fränkisch.
Vestenburg. Altes, stciermürkisches Rittergeschlecht, welchesschon im 12. Jahrh. das gleichnamige Schloss in Steiermark besass.
Schmutz, IV. S. 259. — Sielmacher, III. 67.
Veterani-Mallentlieim (Stammwappen: in Blau eine schrägreclitsgelegte, goldene Leiter mit fünf Sprossen). Das vollständige, gräf-liche, vierfeldrige Wappen ist genau in dem Werke: Deutsche