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in der rechten Pranke einen Pfeil hält). Böhmischer Ereiherrnstand.Diplom von 1702 für Johann Carl v. Unwürde. Altes schlesisches,aus dem gleichnamigen Stammhause in der sächs. Oberlausitz unweitLöbau stammendes Adelsgeschlecht, welches sich schon im 16. Jahrh.aus der Ober-Lausitz auf den llittersitzen Pürschen im Glogauisclienund Kreischau im Wohlhuschen ansässig machte. Zuerst findet sichPriedrich v. Unwürde als Minister des Herzogs Ludwig zu Brieg,welchen er auch 1413 auf das Costnitzer Concil begleitet hatte, auf-gezeichnet. Kicol Unwürde war .1477 Hauptmann zu Sprottau imGlogauischen, Hans v. Unwürde kommt 1509 als Verweser des Pür-stenthum Glogau vor und um 1593 besass noch Christoph v. U. dasGut Schönborn im Liegnitzischen.
Sinapius, I. S. 1013 und 14 und II. S. 1093. — Gauhe, I. S. 2688 und 89. — Zedier, 49. S.25G0 und 61. — Freih. v. Ledebur, III, S. 47. — v. Meding, I. S. 627.
Urach, s. Meyer v. Urach, Bd. VI. S. 279 und 280.
Urban. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1818 für PranzUrban, k. k. Lieutenant.
Ilegerle v. Mühlfeld, Exg.-Bd. S. 477.
Urban v. Scliwabenau, Kitter (Schild quer und oben der Längenach getheilt, dreifeldrig: 1, oben rechts, in Gold ein rechtssehender,schwarzer Adler; 2, oben links, in Blau ein schwebendes, silbernesKreuz und 3, untere Hälfte, in Silber auf grünem Boden ein hoherKelsen, unten in der Mitte mit einem Stollen). Erbl.-österr. Ritter-stand. Diplom vom 16. Aug. 1808 für Pranz Urban, MährischenAppellationsrath, mit: v. Schwabenau.
Mtgerle v. Mühlfeld, S. 150. — KneschJce, III. S. 428.
Urbann v. Steinhaiisen. Böhmischer Adelsstand. Diplom von1734 für Matthaeus Ignaz Urbann, mit: v. Steinhausen.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 477.
Urbich, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom von 1705für Johann Christoph Urbich, kaiserl. Reichshofrath.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 110.
Urendorff, Ritter und Freiherren (Stammwappen: in Gold eingekrönter, schwarzer Mohr mit einer Hellebarte). Altes, aus demElsass stammendes Adelsgeschlecht, welches nach Böhmen kam unddessen Sprossen sich: Ritter v. Urendorff schrieben. Seifert beginntdie Stammtafel der Pamilie mit Adam Ritter v. Urendorff um 1365,von dessen zwei Söhnen Adam II. das Geschlecht fortsetzte. Vonden Kachkommen desselben erlosch eine Linie im Elsass 1634 mitPranz Herrmann, vorher aber hatte Sebastian Ritter v. Urendorff,sich der böhmichen Ritterschaft einverleiben lassen u. zwar mit demKamen: Ritter v. Urendorff zu Gross-Sotting. Der Enkel desselben,Freiherr Stephan, Ritter auf Urendorff und Gross-Sottingen, kaiserl.Oberstwachtmeister und später Fürstl. Hessen-Darmstädt. Oberst,hatte aus der Ehe mit Sidonia Elisabeth Preiin v. Schiefer einenSohn, Pranz Philipp, welcher in Ungarn jung als Volontair starb und