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welcher Ehe, neben vier Töchtern, ein Sohn, Reinhold, geb. 1860,entspross.
Sinapius, I. S. 450. — Gauhe, I. S. 2451. — Zedier, 39, S. 1281. — Freih. v. Ledebur, III.S. 44 und 353. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, S. 867 und 68, 1863, S. 991 u. ff. Jahrgg. —Sclnvcd. W. B. 54: Frh. v. U.-St. — Neimbts Curländ. W. B. Tab. 42.
Ungnad v. Weissenwolf, Grafen, s. Weissenwolf, Ungnadv. W e i s s e n w o 1 f, G r a f e n.
Unna (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Gold ein an dieTheilungslinie angelehnter schwarzer Adler nnd links in Silber eingrüner Stamm mit drei Blättern). Altes Adelsgeschlecht der Graf-schaft Mark, welches schon in einer Urkunde A T on 1148 genanntwird und, wie es scheint, zu Anfange des 17. Jahrh. ausgegangen ist.
Kremer's academische Beitr. S. 219 und 20. — Freih. v. Ledebur, III. S. 45. — v. Steinen,Tab. 381. Nr. 2.
Unold. Reichsadelsstand. Diplom im Kurbayer. Reichsvica-riate vom 14. Sept. 1745 für Johann Jacob Unold, Senator in Flem-mingen. Der Sohn desselben, Johann Jacob Unold (geb. 1723), quiesc.Bürgermeister u. Scholarch der ehemaligen Reichsstadt Memmingen,wurde in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen.
II. Lang, S. 575. — W. Ii. d. Kgr. Bayern, IX. 18.
Unruh, Unruhe, Unrug, auch Freiherren und Grafen u. Unruhe-Bonist, Freiherren (Stammwappen: von Varianten abgesehen, inGold ein zur Rechten gekehrter, doppelt geschweifter, rother Löwe.Grafendiplom von 1745: Schild geviert mit goldenem Mittelschildeund in demselben ein rechtsgekehrter, goldener Löwe. 1 und 4 inRoth ein an die Theilungslinie angelehnter, halber, gekrönter, sil-berner (polnischer) Adler und 2 und 3 von Roth und Schwarz derLänge nach getheilt, ohne Bild und nach dem Diplome von 1802:in Blau ein rechtsgekehrter, aufsteigender, gekrönter, goldener Löweund Wappen der Freiherren v. Unruhe-Bomst: Schild geviert mitgoldenem Mittelschilde und in demselben ein rother Löwe. 1 und 4in Gold ein rechtsgewendeter, doppelt geschwänzter, rother Löweund 2 und 3 ebenfalls in Gold ein aus dem Schildesrande hervorge-hender, etwas gebogener, rothbekleideter Arm, welcher zwischendem Daumen und Zeigefinger seiner Hand einen goldenen Ring hält).— Böhmischer, alter Freiherrnstand, Reichs-Vicariats - Grafenstandund Freiherrn- und Gralenstand des Kgr. Preussen. Diplom desböhmischen alten Freiherrnstands von 1719 für Johann Wilhelmv. Unruhe, Obersten. Wie eben angegeben, nimmt das Geneal. Ta-schenbuch der freilierrl. Häuser das Wappen der Freih. v. Unruh-Bomst an und das, dem Unruh'schen Wappen zugesetzte Wappen istdas v. Wiebel'sche, aus welchem Geschlechte die Gemahlin des Freih.Hans August v. U.-B. stammte, deren jüngster Sohn später den Bei-namen: v. Unruh, genannt Wiebel, erhielt. Es fragt sich nur, obdieses zusammengesetzte Wappen Freih. Hans August nach demDiplome von 1847 führe, oder ob dasselbe nur seinem jüngeren Sohnezusteht ? — Grafendiplom vom 13. Sept. 1745 im Kursäclis. Reichs-Vicariate für die Gebrüder Christoph v. Unruh, k. poln. und kursächs.