Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
327
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und oin v. Uffel wurde 1714 Heise-Marschall am Ii. Sachs.-Weimar-schen Hofe und um dieselbe Zeit, setzte Carl Wilhelm v. U., Fiirstl.Hessischer Oberst, seine Linie fort, nachdem sein Bruder,. CurtPlato v.U., Oberstlieutenant, unvermählt gestorben war. Das Ge-schlecht blieb im 17. und 18. .Tahrh. in Thüringen und Sachsen be-gütert und sass noch 1084 zu Hardisleben im Weimarschen, 1712zu Kühdorf im Eeussischen, 1758 zu Zangenberg unweit Zeitz undRoschütz im Altenburgischen, 1760 zu Trünzig im Erzgebirge, 1760zu Hainichen und 1780 zu Ottenhausen Sprossen des Stammeswaren noch in diesem Jahrhunderte Würdenträger der SächsischenHochstifte Meissen, Naumburg und Merseburg: Christian HeinrichAugust v. U., Herr auf Trünzig, seit 1796 Scholasticus im HochstifteNaumburg, wird 1800 noch als Domcapitular daselbst genannt undHermann Carl v. Vffcl, kursächs. Hof- und Justitienrath, war seit1792 Domcapitular zu Meissen und Merseburg und wurde noch 1843als Dompropst zu Meissen, und als Dompropst zu Naumburg aufge-führt. Mit ihm ist später in Sachsen der Stamm, welcher nicht mitder im nachstehenden Artikel abgehandelten Familie v. Uffeln ver-wechselt werden darf, ausgegangen, auch gab es drei andere Familiendieses Namens in Westphalen, welche Lehne zu Borgentreich undHöxter besassen, doch schon vor und im 17. Jahrb. erloschen sind.

Valcnt. König, II. S. 118792: mit Ahnen- und Stammtafel. Gauhe, I. S. 2652 55.Zedier, 4.8; S. 41823. Kuchcribecker , Annal. Hass. Coli. V. S. 88 u. 89. Gr. v. Beust, Beitr.zur Sachs. Geschichte, Stück 2, S. 4252. v. Uechtritz, Geschlechts-Erziihl. I. Tab. 20 und 7..Freih. v. Ledebur, III. S. 42 und 43. Siebinacher , I. 136: v. Uffeln, Hessisch. v. Meding, I.S. 624.

Uffeln (in Gold ein natürlicher Mohrenrumpf mit rothem Bockeund weisser Kopfbinde, oben begleitet von zwei sechsstrahligenblauen Sternen.). Schwedischer Adelsstand. Diplom vom KönigeCarl Xll. von Schweden vom 21. Juni 1707 für Hermann JohannChristian Uffeimann, Justizrath zu Stade, mit dem Namen: v. Uffeln.Der Stamm hat fortgeblüht u. gehört durch Besitz des Gutes Wisch-hoff im Bremischen zu dem ritterschaftlichen Adel der BremenschenLandschaft. .

Musliard, S. 524 und 25. Gauhe , I. S. 2655. Zedier, 48. S. 424. v.Kobbe, Geschichteder Herzogth. Bremen und Verden, I. Göttingen, 1824, S. 299. Freih. v. d. Knesebeck, S. 280und 81. Freih. v. Ledebur. III. S. 43. v. Meding , I. S. 624 und 25. Hannov. W. B. E.10, und S. 14.

Uffel v. Ahlen. Altes, adeliges Patriciergeschlecht im StifteMünster.

Gauhe, I. S. 2653.

Uffenbacli (in Eoth ein silberner, schrägrechter Balken, belegtmit drei unter einander stehenden Krebsen von natürlicher Farbe).Ein früher zu dem Frankfurter Adel zählendes Geschlecht, welchesder uralten Gesellschaft Frauenstein einverleibt war.

Zedier, 48. S. 426. N. geneal. Handb. 1777, S. 342, 1778, S. 391 und Nachr. S. 171. Sieb-macher, IV. 186 und Supplem. II. 33.

Offling, Offling, Freiherren. Böhmisches Freiherrngeschlecht,aus welchem namentlich um 1537 Johann Freih. v. Offling als königl.Geh. Rath und Reichscanzier in grossem Ansehen stand.

Gauhe, I. S. 2655: am Schlüsse des Artikels Uffel, Osfeleu.