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zwei Brüder und die Nachkommen derselben auf die genealog.Taschenbb. der grab. Häuser zu verweisen ist. — Der Stammvaterder freiherrlichen Linie in Baden (Schild geviert: 1 und 4 wie Behl1 und 6 und 2 und 3 wie Feld 2 und 5 des gräflichen Wappens,s. oben) ist eben so, wie der der gräflichen Linie in Württemberg,der erwähnte Freiherr Friedrich Johann Emich, welcher auch dasRittergut Mönchzell erwarb und im 84. Lebensjahre 1768 starb.Von seinen fünf Söhnen aus der Ehe mit Maria Ernestina Freiin(joeler zu Ravensburg stiftete der ältere, Carl Gustav Friedrich, wieangegeben, die gräfliche Linie, während ein jüngerer, Emich JohannFriedrich, geb. 1724 und gest. 1810, Herr auf Mönchzell, k. württ.Staatsminister und Präsident des Geh. Raths-Collegiums, der nähereStammvater der freiherrl. Linie in Baden wurde. Derselbe, 1790wegen des Besitzes von Mönchzell unter die freie Reichsritterschaftdes Cantons Craichgau aufgenommen, vermählte sich mit SusannaElisabeth Freiin v. Palm. Von ihm cntspross Freih. August, geb.1765 und gest. 1822, Herr auf Mönchzell u. Stechbach, k. württemb.Kammerherr, Geh. Rath und Landvogt, venu, mit Charlotte MariaFreiiii v. Gemmingen Guttenberg-Bonfeld, geb. 1776 und gest. 1837und aus dieser Ehe stammt: Eduard Freih. v. Uxkull-Gyllenband,geb. 1800, Grundherr zu Wiesloch und Baierthal, grossh. bad. Kam-merherr u. Ober-Forstrath, verm. 1829 mit Paul ine Freiin Marschallv. Bieberstein, geb. 1807 und gest. 1860. Derselbe hat seine Linien iclit fortgesetzt.
Gciulie, II. S. 1229 und 90. — Collect. Livon, S. 92. — Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart,II. S. 581—86: auch nacli Stjermaij und Tlupels Nord. Miscellen. — Cast, Adelsb. d. Ivgr. Württemb.,S. 485—88 und Desselben Adelsbuch des Grossh. Baden, Abtheil. 2. — Freih. v. Ledebur, III. S. 4!).— Geneal. Taschcnb. der freih. Häuser, 1852, S. 843 —45. Taschenb. der grüfl. Häuser, 1864, S.939—41 u. ff. Jahrgg. und histor. Taschenb. zu Demselben, S. 1024. Siebrnacher, III. 168. —Schwcd. W. B. Kidd. 76. v. U. — W. 13. d. lvgr. Württemb.: Gr. v. U.-G.
Uffel, aucli Freiherren (in Gold der rotli bekleidete Rumpf einesMohren, der um den Kopf eine silberne Binde mit links zu Feldeschlagenden Bändern trägt. Das Kleid ist mit sechs goldenenKnöpfen zugeknöpft). Reiclisfreiherrnstand. Diplom von 1727 fürGeorg Ludwig v. Uffel, k. k. Feldmarschall (gest. 1733). — Altes,adeliges, später theilweise freiherrliches Geschlecht in Hessen amDiemelstrome, und in Thüringen aus dem alten Stammhause Ost-oder Burg-Uffeln in Hessen, eine Meile von Cassel, welches pfand-weise auch das Städtchen Salz-Uffeln von denen v. Pappenheim, nachAnderen von den Grafen v. der Lippe, inne hatte. — Valent. KönigKönig beginnt die Stammreihe dos Geschlechts mit Heinrich v. Uffel,dessen Enkel, Raban Arnd auf Burg-Uffel das Amt Hardisleben inThüringen an sich brachte, dasselbe aber vermöge Wiederkauf-Reclits 1693 an Sachsen Weimar für 29000 Thaler abtreten musste.Von seinen Enkeln starb 1712 Friedrich Georg auf Trünzig, Kühdorfund Roschütz, herz. Sachs. Wittums-Rath und Hofmeister und hinter-liess einen Sohn: Christian v. U. auf Trüntzig, Settendorf und Sorge,welcher herz, sachsen-goth. Geh. Rath, Kammer-Präsident, Ober-Steuer-Einnehmer, Domherr zu Naumburg und Director der Ritter-schaft des Erzgebirgischen Kreises wurde. Der Stamm blühte fort