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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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hörten. Auf Grund lausitzischer und schlesischer Archive bildetsich nun folgende Genealogie: Heinrich I. auf Schwerta und Stein-kirch, hatte eine v. Uechtritz a. d. H. Langenölsa zur Hausfrau, die1357 starb und zu Marklissa begraben wurde. Der Sohn desselben.Bernhard I., ebenfalls zu Steinkirch und Schwerta, hatte aus derEhe mit einer v. Gersdorff zwei Söhne, Bernhard II. und Hierony-mus, von welchen Bernhard II. als Stifter der Steinkircher, Hiero-nymus aber als Stifter der Schwertaer Linie angenommen wird.Bernhard II. wurde von der Herzogin Anna zu Schweidnitz 1387mit den Steinkircher Gütern belehnt. Seine Söhne waren Heinrich II.,Hans I. und Bernhard III., welche 1406 mit denselben Gütern be-lehnt wurden. Eickel, Hans II., Christoph und Bernhard, Gebrüderv. Uechtritz auf Steinkirch, Hessen die Lehnsprivilegien ihrer Eltern1492 bestätigen und die Genealogie dieser Linie ist von da an ohneDunkelheit. Hans II. stiftete die Linie Holzkirch in der Ober-Lausitz,so wie sich die Sleinkirclier Linie Uberhaupt mit der Zeit in mehrereZweige zersplitterte. Die zweite Hauptlinie, die zu Schwerta, be-ginnt mit Hieronymus v. U., dessen Nachkommenschaft bis zu Seba-stian und Nicolaus v. U. dunkel, dann aber urkundlich zu erweisenist, wenn auch die meisten Familien-Papiere 1527 bei dem Brandedes Schlosses Schwerta verbrannten. Sebastian u. Nickel schriebensich noch 1489:auf Schwerta und Steinkirchen gesessen". Uni1430 hatte sich der Stamm in die Häuser Schwerta und Hauspach inBöhmen geschieden, nachdem Bastian sämmtliche Stammgüter inder Ober-Lausitz überkommen und der Bruder desselben, Anton L,sich in Hauspach in Böhmen niedergelassen hatte. Nachdem 1592das ältere Haus Schwerta erloschen, entstanden drei Linien, zu Fugaund Schwerta, zu Meffersdorf u. zu G ebhardsdorf, später aber trenntesich das Geschlecht nach dem Lehnsbriefe des K. Matthias I. in dievier Häuser: Fuga, Nieder-Schwerta, Öber-Schwerta und Gebhards-dorf, oder auch Tirnewan und Osterholz und Rauenthal. Nachdem1632 das Haus Nieder-Schwerta u. 1646 das ältere Haus Gebhards-dorf ausgestorben, entstand das neuere Haus Gebhardsdorf, welchesneben den Häusern Osterholz-Rauenthal und Fuga fortblühte. Dasneuere Haus Gebhardsdorf, im Grunde nur eine Nebenlinie des HausesOsterholz-Rauenthal, erlosch 1698 und das Haus Osterholz-Rauen-thal starb 1767 aus, so dass jetzt das Gesammtgeschlecht Uechtritz,nach der Eintheilung des Matthias'schen Lehnsbriefes, nur in demHause Fuga, fortblüht. Die Stammreihe des letzteren Hauses ist inneuer Zeit in dem genealog. Taschehb. der freiherrl. Häuser, 1858,S. 790 93, durch siebenzehn Generationen verfolgt worden, wobeibemerkt ist, dass die ersten acht Generationen nur gewöhnliche ge-nealogische Glaubwürdigkeit verdienen u. dass erst von der neuntenGeneration an die Filiation völlige docuinentarische Gewissheit er-hält. Was übrigens das hier erwähnte genealogische Taschenbuchder freiherrl. Häuser anlangt, so ist bei Benutzung der geschicht-lichen Angaben über die hier in Rede stehende Familie nicht zuÜbersehen, dass nach diesem Werke das altadelige Rittergeschlecht