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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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von d. A. Uebel. Derselbe, ein Sohn des Amtsraths Uebel zu Paretz,war früher Lieutenant im 6 : k. preuss. Cuirassier-Regimente gewesen.

In die Familie ist übrigens schon früher, 18. Jan. 1824, und zwarmit folgendem Wappen: Schild geviert: 1 u. 4 damascirtes, silbernesFeld und 2 und 3 in Blau ein goldener Stern, ein Adelsdiplom ge-kommen.

N. Pr. A.-Lexicon, V. S. 451. Fre.Ui. v. Ledebur, III. S. 40. W. B. d. Preuss. Monarchie.IV. 79.

Ueblagger, Uiblagger, Ritter und Freiherren (Schild geviert:durch das erste und vierte blaue Feld zieht sich ein schrägrechter,silberner Balken, welcher mit drei, die Stiele abwärtskehrenden,grünen Kleeblättern belegt ist. Feld 2 und 3 von Grün und Silberder Länge nach getheilt mit einem an der Theilungslinie aufwach-senden jungen Manne, dessen enger Leibrock nach den Farben desFeldes der Länge nach, doch mit verwechselten Tincturen und zwarso getheilt ist, dass Kragen, Aufschläge und Gürtel die Tincturenmit dem Bocke und nicht mit dem Felde wechseln, die getheilteKappe aber, von der zwei grüne Bänder abfliegen, wechselt dieFarben mit dem Felde. In der Rechten hält der Mann eine goldeneSichel mit grünem Stiel empor, während er die Linke in die Seitestemmt). Reichs-Adels- und Ritterstand und Freiherrnstand des Kgr.Bayern. Ritterdiplom im Kur-Pfälzischen Reichsvicariate vom 30.April 1792 für Johann Ricolaiis Ueblagger, k. k. Landrichter zuBraunau und Freiherrndiplom vom 19. Jan. 1815 für den k. bayer.Landrichter zu Obernberg Johann Kepomuk v. Ueblagger, Herrn aufMassbach, wegen besonderer Verdienste in den Kriegsjahren, welchesDiplom von kaiserlich österreichischer Seite anerkannt wurde. DerStamm blühte fort und vier Söhne des Johann Kicolaus Ritter v. Ueb-lagger wurden in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragenund zwar: Maximilian Ritter v. U., geb. 1774, k. bayer. Förster inHanshofen; Johann Kepomuk Freiherr v. Uebelagger, s. oben, k.bayer. Landrichter zu Obernberg, Besitzer des Patrimonial-GutesMassbach im Steuerdistricte Andessenhofen und Obernberg; FranzXaver Bernard Ritter v. U., geb. 1776, k. bayer. Oberförster zuFriedburg und Franz Xeraph Ritter v. U., zu Hanshofen, geb. 1782.

Der Personalbestand des freiherrlichen Hauses war in neuesterZeit folgender: Kepomuk Freih. v. Ueblagger Sohn des 1783 ge-borenen und 1855 verstorbenen Freiherrn Johann Hepomulc, k. k.Bezirksrichters zu W ildshut in Ober-Oesterreich Haupt des freih.Hauses. Die beiden lebenden Brüder desselben waren: Freih. Kico-laus, k. k. Revierförster zu Salzburg und Freih. Aloys, k. k. Ritt-meister in Pension, zu Kaplitz in Böhmen. Von den verstorbenenBrüdern des Freiherrn Kepomuk hatte sich Freih. August, k. k. Ober-förster zu Ebensee, gest. 1854, 1835 venu, mit Caroline v. Zwerger,aus welcher Ehe, neben vier Töchtern, drei Söhne entsprossten, dieFreiherren: August, geb. 1840, Forst-Candidat, Julius, geb. 1842und Emil, geb. 1843.

Megerle v. MüTilfeld, Erg:.- Bd. S. 478. v. Lang, S. 255: Uibelagger auf Nasbach und S- 575;