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1402 Vogt zu' Saalt'eld; Margaretha v. T. stand 1491 als Aebtissindem Kloster Roda vor und Otto v. T. starb 1610 im 83. Lebensjahre.Philipp Christian v. T. lebte 1668 als Fürstl. Altenburgischer Hof-marschall. Otto Wilhelm v. u. zu Timpling war 1712 Fürstl. Mer-seburgischer Holmarschall und Kammerrath und später k. poln. undkursächs. Kammerherr. Derselbe war mit Aemilia Eleonora, Tochterdes Herzogs Bernhard zu Jena und der Madame d'Alstedt, geb. v.Kospoth, vermählt, aus welcher Ehe zwei Söhne, Friedrich Wilhelmund Christian Lebrecht v.T., entsprossten. Um diese Zeit lebte auchRudolph Albrecht v. T., Herr auf Heiligen-Kreutz im Meiningischen,Sachsen-Gothaischer Ober-Steuer-Director u. später k. poln. Kammer-herr und Landes-Aeltester des Eisenbergischen Kreises und WolfFriedrich v. T., Sachs. - Merseburg. Ober-Forstmeister und ältesterKammerjunker. — Der Stamm blühte fort, war im Voigtlande zuReinsdorf bei Werdau«gesessen und in Sachsen bedienstet u. mehrereGlieder der Familie standen in der k. preuss. Armee. Georg Wölfl;'v. T. stieg zum Generalmajor und Commandant von Pillau und Jo-hann Wilhelm Ferdinand, v. T. war um 1838 ebenfalls Generalmajor.Als Herren auf Käthern bei Weissenfeis werden von Rauer 1857 auf-geführt: Ferdinand Christian Wolf, k. sächs. Premierlieutenant undWolf v. T., lc. bayer. Rittmeister.
Sagittar, Gleichensche Historie, S. 182. — A. Fr. Glaffei , Antiquitates Tumplingianae, oderEhren-Säule des Hauses Tümpling, 1716, drei Bogen. — Gauhe, I. S.2583 und 84: Timpling, Tümp-ling. — Zedier , 45. S. 1619 und 20. — v. Uechtritz, diplomat. Nachrichten, V. S. 137 — 216. —N. Pr. A.-L. IV S. 282. — Dresdner Kalender z. Gebr. f. d. Residenz, 1847, S. 191 u. 1849, S. 172.— Freih. v. Ledebur, III. S. 38. — v. Meding , II. S. 615 und 16. — W. B. der Sächs. Staaten,IV. 92.
Tiirck. Ein früher zu dem schlesischen Adel zählendes Ge-schlecht, welches im Liegnitzischen begütert war. Zu demselbengehörte Emanuel v. Tiirck, welcher um 1654 des Miinsterbergi-schen Fürstönthums und Frankensteinischen Weichbildes Landesde-putirter war.
Sinapius, II. S. 1079. — Gauhe, I. S. 2627. — Freih. v. Ledebur, III. S. 38.
Tiirck, Türcke (im Schilde ein über einer Zinnenmauer hervor-wachsender Türke mit Bogen und Pfeil). — Ein aus den SächsischenLanden Ernestinischer Linie stammendes Adelsgeschlecht, welchesbesonders durch zwei Sprossen, Vater und Sohn, bekannt gewordenist. Otto Philipp v. Tiirck starb 1798 als herz. Sachsen-Weimar-scher Geh. Rath und Ober-Hofmarschall und der Sohn desselben,Carl Wilhelm., 31. Juli 1846 als Regierungs- und Schulrath bei derRegierung in Potsdam. Letzterer besass den sogenannten Türkhofin Klein-Glinicke im Kr. Teltow und hat sich namentlich als Wieder-hersteller des Seidenbaues in der Mark u. Begründer des PotsdamerCivil-Waisenhauses einen ehrenvollen Kamen gemacht.
Freih. v. Ledebur III. S. 38 — W. B. d. Sächs. Staaten: v. Türcke 9. 90.
Tiircklieim v. Altdorf u. Tiirckheim, genannt v. Baden (Tiirck-heim v. Altdorf: Schild geviert: 1 u. 4 in Blau ein goldener, rechts-gekehrter Löwe und 2 und 3 in Gold ein schwarzer, oben und untenvon einem schwarzen Stern begleiteter Querbalken und Tiirckheim,
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