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das Geschlecht die Burg Blums als bischöfliches und churisches Vitz-thumat, welches König Friedrich dem Heinrich Tsehudi v. Creplang,Mayer v. Glarus, den er 1219 zum Bitter schlug, zu einer Frei-herrschat't erhob. Seitdem der Ganton von Glarus 1352 Theil derEidgenossenschaft wurde, ist die Landammanns-Würde last nie ausdieser Familie gekommen. Vor der Revolution war 1789 die inLothringen blühenden Linie im Besitze des Erbamts des Grandbail-lif vom Metzer und Messiner Adel. Das Geschlecht erhielt 20.April 1539 vom römischen Könige Ferdinand I. eine Bestätigungseines alten Adels und der französischen Linie wurde ihr Adel bestä-tigt und 1660 vom Könige Ludwig XIV. der französische Adelsstandverliehen. Die Zahl der Helden und Staatsmänner, welches dasHaus Tsehudi dem Lande Glarus und dem Auslande gebracht hat,ist gross und Mehrere derselben sind in dem Xeuen PreussischenAdels-Lexicon genannt. Der Stamm hat dauernd fortgeblüht undnoch 1856 stand ein v. Tsehudi als Hauptmann im k. preuss. 15. In-fanterie-Regimen te.
Leu, Schweiz. Lexicon, XVIII. S. 330—55. — May histoire railit. de la Suisse, Tom. II. S. 158 —173 und VIII a. v. 0. — Lutz, Nekrolog denkw. Schweizer, S. 537—30. — N. Preuss. Adels-Lcx. V.S. 449 und 50. — Freih. v. Ledebur, III. S. 37. — Siebmacher, 1. 200: Die Tsehudi, Schweizerisch.
Tschuegg v. Pielilheimh, Graunburg und Mayenfeldt, Ritterund Edle. Reichs - und erbl.-österr. Ritterstand. Diplom von 1705für Leonhard Tschuegg v. Piehlheimb, Graunburg und Mayenfeldt,Gutsbesitzer in Tirol, mit: Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 218.
Tscliusi. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1737 für Jo-hann Joseph Tscliusi, Stadtschreiber zu Brunegg.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 475.
Tubeuf, Freiherren (in Silber drei, 2 u. 1, gestümmelte, schwarzeVögel mit ausgespreizten Flügeln). — Altes, aus der Norm and iestammendes Adelsgeschlecht, wo sich auch das Stammgut, die Ba-ronie Tubeuf, befand. Die Familie, deren Freiherrnstand, in Erman-gelung eines Diploms, durch legale Urkunden bis auf das Jahr 1751zurück nachgewiesen werden konnte, wurde in der Person des SimonFriedrich Carl Freih. v. Tubeuf (geb. 1752), ehemaligen Rheinpfäl-zischen Forstmeister und Markgräflich Ansbachischen Kämmerer, indie Freiherrnclasse der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen.
Lang, Supplem. S. 74. — W. B. d. Kgr. Bayern, IV. 30 und v. Wölclcern, Abth. 4. S. 70.
Tuclier v. Simmelsdorf, Freiherren (Schild quei'getheilt: obenvon Silber und Schwarz sechsmal schrägrechts gestreift und untenin Gold ein Mohrenkopf, oder das Brustbild eines Mohren mit silber-nem Ohrgehänge, ohne Kopfzierde). — Althergebrachter Freiherrn-stand. Im Königreiche Bayern beiden Linien bestätigt und anerkannt.Bestätigungsdiplom vom 10. April 1815 u. zwar für die ältere Linieunter dem Namen: Tucher v. Simmelsdorf auf Majach und für diejüngere Linie, unter dem Namen: Tucher v. Simmelsdorf anf Behrin-gersdorf. — Altes, reichsritterschaftliohes, stiftsfähiges Geschlecht,