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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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schweren Landwehr-Beiter4Begimente, verm. 1862 mit Johanna Sy-nold v. Schiiz. Der Bruder des Breill. Conrad, Freiherr Leopold,ist Mitbesitzer der Güter Dromsdorf und Lohnig. Von früherenSprossen des Geschlechts sind namentlich zu nennen ein v. Tschammer,welcher, nachdem sein Vater als Oberst in k. russ. Dienste getreten,als k. russ. Gonerallieutenant 1714 zu Moskau starb; Ernst Adolphv. Tschammer wurde als k. preuss. Generalmajor pensionirt undFriedrich Wilhelm Alexander starb 1809 als Generalmajor und Com-mandant des Berliner Invaliden-Corps.

Sinapius, I. S. 983 98 und IT. S. 108971. Beckmann, Anhaltsclic Histor. VII. Tal). C.Gauhe, 1. S. 2415 und 10. Zedier, -15. S. I3G005. Megerle v. MUhlfeld, Erg.-Ed. S.109.N. Pr. A.-L. IV. S. 279 und 80. - Freih. v. Ledebur, III. S. 34 und 352. Geneal. Taschenbuchd. freih. Häuser, 1863. S. 980 83 u. ff. Jahrgg. Siebmacher, I. 50: Die Tschammer, Schlesisch. v. Meding, III. S. 679. Schlesisch, W. B. I. 30.

Tscliepe v. Weidenbacli, Ritter ( in Blau ein golden gekrönter,silberner Schwan u. auf dem gekrönten Helme der Schwan zwischenzwei Adlersfiiigeln, von denen der rechte von Gold und Schwarz undder linke von Silber und Blau getheilt ist). Böhmischer Bitterstand.Diplom vom 16. März 1702 für David Tschepe, Gutsbesitzer und fürden Bruder desselben, Johann Heinrich Tschepe, mit: v. Weidenbacli.Das der Familie verliehene Prädicat wurde- dem derselben zustehen-den Gute Weidenbach im Oelsischen entnommen, nach welchem sichdas Geschlecht übrigens schon früher geschrieben hatte, denn Davidv. Tschepe und Weydenbach kommt schon im 30jährigen Kriege alsOberstlieutenant und Generalquartiermeister in dänischen und nieder-ländischen Diensten vor. Die Adelswürde hatte Michael Tschepe,wohl der Vorfahre des Daniel Tschepe v. Weidenbach Armgelds-schreiber bei der Hof- und Niederösterreichisehen Kammer, 1637 er-halten. Das Geschlecht brachte im Laufe der Zeit mehrere andereGüter an sich und sass noch 1812 zu Nendorf unweit Nimptsch.Von den Sprossen des Stammes standen mehrere in der k. preuss.Armee. Von zwei Majoren v. Tschepe starb der Eine 1816 und derAndere 1823 und Carl v. Tschepe, k. preuss. Generalmajor und Chefeines Infanterie-Eegiments, ging hochbejahrt und erblindet 3. Febr.1826 zu Breslau mit Tode ab. Derselbe war, wenn nicht der Letzte,doch Einer der Letzten des Stammes.

Sinapius, I. S. 990 und desselben Olsnographia, S. 892 und 93. Zedier, 45. S. 1370. Me-gerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 218. N. Tr. A.-L. IV. S. 280. Freih. v. Ledebur, IIT. S. 35und S. 352. v. Meding, III. S. 679 und 80.

Tscliepe, sonst genannt Tschepius ( im ovalen, runden, mit einemschmalen, himmelblauen Bande umgebenen Schilde ein silberner,golden gekrönter, auf silbernen Wellen schwimmender Schwan undauf dem gekrönten Helme ein aufrecht stehendes, goldenes BundWaizen zwischen zwei Adlersflügeln, von welchen der rechte vonGold und Schwarz, der linke von Silber und Blau quergetheilt ist).Adelsstand des Grossherzogth. Warschau. Diplom von 1810 vomKönige Friedrich August von Sachseil als Grossherzog von Warschaufür Samuel Ludwig Tschepius, k. preuss. Kriegs - und Domainenratha. D. (gest. 12. Sept. 1831),-mit dem Namen: v. Tschepe. Der Sohn