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dieses Geschlecht: Truchsess v. Born und Wellerswaldc. — Freih. v. Ledebur, III. S. 32. — Sieb-macher, I. 101: Die Truchsess v. Welderswald, Meissniscli. — Jiudolphi, Heialdica curiosa, S. 178.
Truchsess v. Wetzhausen, auch Freiherren und Grafen (in Goldzwei in zwei Reihen von Roth und Silber acht- oder zehnmal ge-schachte Querbalken: Stammwappen und Freiherrliches Wappenund gräfliches Wappen: Schild geviert mit gekröntem, das ganzeStammwappen so zeigenden Mittelschilde, dass unten in Gold diezwei Schachbalken sind. Der obere derselben ist mit einer Kroneund diese mit dem Helmzeichen der Familie, dem zwischen hierblauen Büffelshörnern befindlichen Rumpf, mit fliegenden Haaren,besetzt. Das» erste Feld des Hauptschildes ist roth, das zweite blau,das dritte golden und das vierte silbern. In jedem dieser Felder er-scheint ein einwärtsgekehrter Adler, welcher im ersten und viertenFelde schwarz, im zweiten und dritten aber silbern ist. v. Hattsteinhat den Schild mit einem schwarzen, ausgebogenen Kreuze belegtund das dritte und vierte Feld sind golden). Reichs-Freiherrn- undGrafenstand. Freiherrnstand, der Familie, bei Eintragung in dieFreiherrnklasse der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern durch Lehen-briefe nachgewiesen. Das Diplom wird gewöhnlich von 167(1 ange-nommen und als Empfänger wird Joachim Ernst Truchsess v. Wetz-hausen, Ritterhauptmann des Ortes Baunach, mit dem Bruder des-selben, Wolf Dietrich mit den Nachkommen genannt u. Grafendiplomvon 1636 für die Gebrüder Truchsess v. Wetzhausen: Hans Auheim,k. k. General-Feldzeugmeister; Wilhelm, ebenfalls Kaiserl. General-Feldzeugmeister; Martin Sigismund und Erhard Ferdinand, späterk. k. Kämm., Rath und Oberst-Landeshauptmann des FürstenthumsBreslau. — Altes, fränkisches Adelsgeschlecht, dessen StammhausWetzhausen, welches bis auf die neueste Zeit im Besitze der Familiegeblieben ist, eine Stunde von Schweinfurt liegt. Der Name derFamilie kommt bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts vor.Dietz Tr. v. W., Ritter, wurde 1343 von dem Bischöfe Otto vonWürzburg als Erbburgmann der Veste Bramberg beliehen und vondem Sohne desselben, Johann, stammen alle späteren Sprossen desStammes ab, die sich nach ihren Gütern: Bundorff, Bettenburg, Rot-tenstein, Lanckheim, Unsleber, Eysfelder, Dürrenhoff, Dachsbachu. s. w. nannten, von welchen Häusern Einige bald wieder ausge-gangen sind. Die nach Preussen gekommenen Glieder der Familiestammten aus dem Hause Dachsbarcfl u. blühten später in vier Linien,auch war das Geschlecht mit Erhard Ferdinand, s. oben, welcher mitseinen Brüdern, wie angegeben, den Grafenstand erhielt, nach Schle-sien gekommen. Von Johanns Nachkommen sind-besonders zu nennen:Cunigunda, gest. 1498 als Aebtissin des Theodori-Klosters zu Bam-berg, Hans um die genannte Zeit Fürstl. Württembergischer Rath,Marschall und Amtmann zu Raveneck, George, welcher zu LuthersZeiten der letzte Abt im Kloster Anhufen war und Veit Ulrich, Dom-herr in Würzburg, welcher 1568 resignirte und sich verheirathete,auch die Wetzhausensche Linie fortsetzte, die sonst im genanntenJahre ausgestorben wäre: Derselbe wurde Fürstl. WürzburgischerRath und Amtmann zu Neustadt und starb später als der Letzte