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Troncliin (in Gold ein Adler, begleitet von zwei Lilien; auchgeviert: 1 u. 4 der Adler und 2 u. 3 in Blau ein aufrecht gestellterSchlüssel und über demselben ein mit drei Sternen belegter Quer-balken). Altes, zu dem Adel des Fürstenthums Neuenbürg gehören-des Geschlecht: August v. Tronchin, k. preuss. Oberst a. D., wardienstthuender Kammerherr der Prinzessin Friedrich K. H. u. Schlöss-hauptmann von Benrath. Der älteste Sohn, Armand v. Tronchinstarb 1852 und ein jüngerer Sohn, Fedor v. T. 1856 als Rittmeisterim k. preuss. 8. Husaren-Regimente.
Freih. v. Ledebur III. S. 28 und 29.
Troschke, auch Freiherren und Trosclike v. Rosenwerth, Frei-herren (Stammwappen: in Roth ein mit den Hörnern aufwärts ge-legter, silberner Halbmond mit Gesichte, auf welchem ein mit derSpitze nach oben gekehrter, silberner Pfeil steht und Wappen derFreiherren Troschke v. Rosenwerth: Schild der Länge nach getheilt:rechts in Roth ein silberner, mit der Spitze aufwärtsgekehrter Pfeil,in der Mitte mit einem silbernen, die Hörner aufwärtskehrendenHalbmonde mit Gesicht belegt und links geviert: 1 und 4 in Goldein beide Felder überziehender, schrägrechter, blauer Balken in derMitte mit einem gekrönten, rothen Herz belegt und 2 u. 3 in Silbereine rothe Rose). — Böhmischer, später im Kgr. Proussen erneuerterFreiherrnstand. Böhmisches Freiherrndiplom von 1714 für Sieg-mund Friedrich v. Troschke, Herrn auf Gleissen und Bottschau undfür den Schwieger- und Adoptiv-Vater desselben: Hans FriedrichBrescher, mit dem Prädicate, v. Rosenwerth. Dieselben erhieltendurch kaiserl. Diplom vom 7. Juli 1716 u. durch k. preuss. Bestätigungvom 1. März 1717 den Namen: Freih. v. Troschke u. Rosenwerth undk. preuss. Erneuerungsdiplom des der Familie zustehenden Freiherrn-standes vom 18. März 1797 für die Söhne des Ernst Friedrich Freih.v. Troschke, Obersten im Regimente v. Zenge, so wie für die Söhnedes Ernst Gotthilf Freih. v. Troschke, Obersten im Regimente Alt-Waldeck. — Altes, auch unter dem Namen Troschky und Droschkyvorkommendes Adelsgeschlecht in den Marken, in Schlesien und inder Lausitz, welches auch in Ostpreussen und im Posenschen be-gütertwurde. Als alte Stammgüter in der Neumark werden, nament-lich im Zillichauischen, Langmeil, Oblath und Patigar genannt,, mitwelchen Gütern die Familie schon 1571 von dem Kurfürsten Georgvon Brandenburg beliehen wurde \md bald kamen zu diesen Güternmehrere andere. Der Lehnsbrief von 1571 war für die Brüder Va-lentin, Wolf und Asinus v. Troschke ausgestellt.- In Schlesien wardie Familie im Grünberg'schen und Glogauischen, so wie in derGrafschaft Glatz begütert, auch waren in der Hand derselben meh-rere Jahre Stephansdorf bei Neumarkt und zwei Antheile von Kauf-fungen, so wie auch die Herrschaft Birnbaum im Posenschen in denBesitz des Geschlechts gelangte. — Der Stamm hat dauernd fortge-blüht und von den Sprossen desselben traten Mehrere in die k. pr.Armee und gelangten zu hohen Ehrenstellen und zwar namentlich: