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Majoratsherr auf Schakaulack um 1864, k. preuss. Hauptmann undCompagniechef, venu. 1852 mit Natalie v. Görne, aus welcher Eheein Sohn, Victor, geb. 1858, entspross. Der Bruder des GrafenGustav: Freih. Otto, g'eb. 1825, k. preuss. Hauptmann u. Compagnie-Chef, verm. sich 1861 mit Anna Förster, geh. 1832. — Aus demnach Sachsen gekommenen Zweige trat erst vor Monaten ein v. d.Trenck, Pastor zu Neukirch am Hochwalde, nach 40jähriger Amts-thätigkcit in den Ruhestand.
Merkwürdiges Leben und Thatcn des Freilierrn Franz v. d. Trenck, Frankfurt u. Leipzig, 1745,welches auch E. F. Hübner: Franz v. d. Trenk, dargestellt von einem Unparteiischen, mit einer Vor-rede von Sclmbarth, Stuttgart, 1788, bearbeitete. — Gauhe, II. S. 1860. — Das Leben des FreiherrnFriedrich v. d. Trenck, Leipzig, 1780 und Herlin, Altenburg, Wien und Bautzen, 5 Bde., 1787 — 92und von ihm selbst ins Französische übersetzt, Paris 1789. — Meycrle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 217*— N. Pr. A.-L. IV. S. 272 und 73. — Deutsche Grafenh. d. Gegenwart, II. S. 579 u. 80. — Freih.v. Ledebur, III. S. 25 und 26. — Geiieal, Taschenb. der griifl. Häuser, 1857, S. 829, 1862, S. 926 u.27, 1864, S. 927 u. IT. Jahrgg. und histor. Handbuch zu Demselben, S. 1019. — W. B. d. Preuss.Monarchie, II. 6: Graien v. d. T.
Trentini v. Wolgersfeld, Ritter und Freilierrn. Erbl. -österr.-und böhmischer Ritterstand und erbl.-österr. Freiherrnstand. Diplomdes erbl.-österr. Bitterstandes vom 8. März 1724 für Ignaz Trentiniund für den Bruder desselben, Peter Trentini, bischöfl. Olmützer Con-sistorial-Rath, mit: v. Wolgersfeld und des böhmischen Ritterstandesfür Letzteren von 1727 und erbl.-österr. Freiherrn-Diplom vom 25.Febr. 1764 für Ignaz Trentini v. Wolgersfeld, Fürstk TrientischenHoi'rath, wegen alten Adels, dem Hause Oesterreich geleisteterDienste und naher Verwandtschaft mit dem Fürstbischöfe von Trient.
Megerle v. Mühlfeld, S. 91 und Erg.-Bd. S. 217. — Geneal. Taschenbuch der freih. Häuser,1863, S. 976.
Treskow (in Silber drei, 2 u. 1, rechtsgekehrte schwarze Vögel-köpfe mit goldenem Halsband, die bald wie Enten-, bald wie Adlers-,bald wie Pfauenköpfe dargestellt werden. Die Siebmachersche De-claration nimmt Entenköpfe an). Altes, früher auch Treskau undDreschkau geschriebenes, ursprünglich aus Sachsen stammendesAdelsgeschlccht, als dessen Stammhaus das bei*Belgern liegendeBurglehn Treskow 7 angenommen wird. Dasselbe breitete sich baldweit aus und wurde in der jetzigen Provinz Sachsen, namentlich imMagdeburgischen u. in den beiden Jerichow 7 schen Kreisen, im Bran-denburgischen, in Pommern und in Ostpreussen ansehnlich begütert.Die verschiedenen Aeste des Stammes nannten sich nach ihren Be-sitzungen und so entstanden die Hauptlinien zu Schlagenthin, Milowund Neuermark, auch kamen Alt- und Neu-Königsborn, Fercheis,Buckow, Bützer, Alt- u. Neugrütz, Menz, Wusterwitz, Mangelsdorfu. s. w. in die Hand der Familie und gaben den Häusern derselbenihren Namen. — In den Marken trat das Geschlecht schon im 10. Jahr-hundert auf und machte sich namentlich im Ruppinschen ansässig,w r ie auch noch jetzt ein der Stadt Ruppin zustehendes Vorwerk denNamen Treskow 7 führt. Später liess sich die Familie fast ganz imHerzogthume Magdeburg nieder und schon im 12. Jahrh. mögeneinige Sprossen des Stammes den Grafentitel geführt haben, denn ineinem Diplome des K. Friedrich I. Rothbart von 1172 wird Heinrich,