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Trends, Trenk, v. der Trenk, auch Freiherren und Grafen (in
Roth der vorwärtsgekehrte Kopf eines silbernen Stieres, dessen gol-dene Horner von zwei goldenen Sternen begleitet sind: Stamm-wappen und grälliches Wappen: Schild geviert, mit schwarzem Mit-telschilde und in demselben eine linksgestellte, silberne Taube. 1 u.4 in Roth der vorwärtsgekehrte Kopf eines silbernen Stiers mit gol-denen Hörnern und 2 und 3 in Blau zwei neben einander stehende,sechsstrahlige, goldene Sterne). Erbl.-österr. Ritter - u. PreussischerGrafenstand. Ritterdiplom von 1783 für Friedrich v. der Trenk,k. k. Oberstwachtmeister und Grafendiplom vom 5. Juni 1798 fürCarl Albrecht v. der Trenck, Besitzer der Gross -Scharlacker Güterunweit Labiau in Ostpreussen, nach dem Rechte der Erstgeburt. —Altes, ursprünglich fränkisches, schon im "13. und 14. Jahrhundertvorgekommenes Geschlecht, welches mit dem deutschen Orden nachPreussen kam und vom Herzoge Albrecht von Preussen 25. Oct. 1533mit den scharlacker Gütern im Amte Labiau, so wie vom KurfürstenFriedrich Wilhelm I. von Brandenburg 5. April 1652 mit dem GuteGoldbach unweit Wehlau belehnt wurde und auch mehrere andereGüter erwarb. Johann Albrecht v. d. Trenck (ein den Kamen desGeschlechts führender Sitz lag unweit Fischhausen) war 1655 Hof-gerichts-Präsident zu Königsberg und Christian Albrecht v. d. T. kur-brandenburgischer Rittmeister. Von Letzterem entsprossten zweiSöhne, von denen der Aeltere, Christoph Ehrenreich, gest. 1740, k.preuss. Generalmajor und Vater mehrerer Kinder, der Stammvaterder preussischen v. d. Trenck wurde. Durch den zweiten Sohn des-selben, Johann Heinrich, welcher zur katholischen Kirche übertrat,die Herrschaft Prestorat in Slavonien erwarb u. 1742 als k. k. Oberstund Commandant der Festung Leutchä starb, bildete sich in Oester-reich eine Eebenlinie, welche aber schon wieder mit des StiftersSohne, dem bekannten Franz Freih. v. d. T., k. k. Panduren Oberstengeb. 1711 und gest. 1749 auf dem Spielberge bei Brünn, erlosch.Der ältere Sohn Christoph Ehrenreichs: Friedrich Wilhelm, geb. 1726,k. k. Major a. D., fiel nach einem sehr bewegten Lieben, welches der-selbe 1786, eben so, wie Freiherr Franz das seinige 1745, selbst be-schrieben hat, im Juli 1794 zu Paris unter der Guillotine und zwarbei Robespierre's Herrschaft als angeblicher Geschäftsträger fremderMächte. Durch ihn wurde die Familie abermals nach Oesterreichverpflanzt und von seinen Söhnen starb Joseph Freih. v. d. T. 9. März1835 als k. k. Feldmarsch.-Lieutenant. — Von Christoph Ehrenreich'sKachkommen, zu welchen auch Friedrich Ludwig v. d. Trenck, k.preuss. Generalmajor, gest. 1797, gehörte und von welchen auchnoch Glieder im Kgr. Sachsen leben, erhielt Carl Albrecht, s. oben,den preuss. Grafenstand. Demselben folgte, nachdem er im 76. Le-bensjahre gestorben, in der Grafenwürde der Sohn, Wilhelm undnach dessen um 1832 erfolgtem Tode der ältere gleichnamige Sohn,welcher aber als junger Officier starb, worauf der Grafenstand anden jüngeren Sohn, den Grafen Leopold, gest. 1834, k. preuss. Lieu-tenant, gelangte. Von Letzterem stammte Graf Gustav, geb. 1823,