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— Zedier, 42. S. 1644 — 49. — Schmutz , IV. S. 172 und 73. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häusel,1864, S. 854: Teuffenbach zu Tiefenbach u. Masswegg u. if. Jahr gg. — Sichmacher, I. 22: v. Teuf-fenbach, Freiherren. — v. ITeding, IT. S. 599 und 600: Teuffenpach zu Mairhofen; nach BartschensW. B. u. Teuffenpach, oder Teuffenbach zu Mayrhofen, Freiherren.
Teutleben (in Silber zwei von einander abgesonderte, rotlie Ad-lersfiügermit einwärtsgekehrten Sachsen, von denen jeder mit einemgoldenen Balken, der rechte schräglinks, der linke schrägrechts, be-legt ist. Auf dem gekrönten Helme zwei gegen einander gekehrte,aufrecht gestellte, ausgekerbte, silberne Messer mit gewölbtenlüicken oder kleine Sägen. Die Siebmachersche Declaration sagt:„Kiefer"). — Altes, thüringisches, schon 1085 mit Ulrich v. Teut-leben vorkommendes Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigen, imHerzogthume Gotha an der Landstrasse unfern Waltershausen lie-genden Stammsitze, welchen nach der Gotha diplomaticä 109-1 Bufusv. Tuteleybeyn erbaute, welchen aber schon 1365 die Grafen v. Or-lamünde besassen, von welchen letzteren übrigens nach Einigen dieFamilie V .Teutleben abstammen soll. Das Geschlecht hatte in früherZeit auch die Burgmannschaft auf dem gothaischen Schlosse Tanneberginne. — Conrad v. T. war 1270 Präsident der Regierung in Gothaund ein Anderer dieses Ramens um 1580 Hauptmann zu Gotha. Va-lentin v.T., J.U.D., Domherr zu Mainz, Magdeburg und Hildesheiniund Vicarius des Erzbischofs zu Mainz, ein heftiger Gegner Luthers,erlangte 1537 das Bisthum Hildesheim. Der Bruder desselben, Cas-par T., Ritter, 1529 Rector Magnificus der Universität Wittenbergwurde kursächs. Geh. Rath. Yon Letzterem stammte Hans Ernstv. T. auf Laucha bei Querfurth (welches Rittergut der Grossvater,Hans v. T., 1465 erkauft), Hofrichter zu Jena und Cammerrath zuCoburg u. von diesem Caspar v. T., welcher Sachsen-EisennachscherRath und Ober-Hofmarschall und später, 1623, des Herzogs JohannCasimir zu Coburg Geh. Rath u. Abgesandter am Kaiserlichen Hofewurde. Derselbe erhielt in der Fruchtbringenden Gesellschaft, derenUrheber er gewesen, die erste Stelle und hinterliess bei seinem Tode1629 einen gleichnamigen Sohn, dessen Enkel, Wilhelm Christophv. T., Oberst-Lieutenant, 1712 starb. Mit demselben soll, wie frühermehrfach angenommen worden ist, der Stamm erloschen sein, dochmuss, wenn nicht Käme und Wappen durch Adoption vererbt unddurch Kobilitirung bestätigt worden ist, eine Linie fortgeblüht haben,denn nach Iiauer war noch 1857 Friedrich Gewalt v. Teutleben Herrauf Henningsleben im Kr. Langensalza.
Knauth, Origines Beucliling. S. 43. — Fahricii Orig. Saxon. S. 84. — Beckmann , V. S. 481.
— v. Gleichenstein, Nr. 87. — Gauhe, I. S. 2541 und 42. — Zedier, 42. S. 1G67. — Brückner,Kirch- und Schulen - Staat d. H. Gotha, in allen drei Theilen an mehreren Orten. — Pfarrer JDufftLeichenpredigt auf den Vater des Wilhelm Christoph v. Teutleben, mit einigen Familien-Nachrichten.Später, 1776, zu Meiningen gedruckt. — Büsching, Erdbeschreibung, Th. 3. Bd. 2. S. 2951 der 5.Aufl. — Galletti, Geschichte und Beschreibung des H. Gotha, III. S. 111 und 12. — Freih. v. Le-debur, III. S.II. — Siehmacher, I. 148: V .Teutleben, Thüringisch. — v. Meding, III. S. 663 u. 64.
Teutsclienbacli v.jEhrenrulie. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1800 für Siegfried Teutschenbach, Hauptmann im k. k. Infant. -Regimente Freih. Reiski v. Dubnitz, mit v. Ehrenruhe. — Der Stammhat fortgeblüht und in neuester Zeit standen Adolph und GustavTeutschenbach v. Ehrenruhe in der k. k. Armee.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 470.
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. IX. 1^