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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
175
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war, führte schon den freiherrlichen Titel, docli ist der erste Er-werber dieser Würde nicht mehr bekannt. Ereih. Friedrich Eberhardwar baden-durlachscher Kammerherr u. Ober-Forstmeister der Mark-grafschaft Höchberg 1 . Aus seiner Ehe mit Caroline Freiin v. Gem-mingen-Bürg entspross Freih. Friedrich, geb. 1773 und gest. 1810,Grundherr auf Steckenhof, grossh. bad. Kammerherr u. Forstmeisterzu Pforzheim, verm, 1798 mit Charlotte Amalie Freiin v. Steuben,gest. 1814 und aus dieser Ehe stammt: Freih. August, geb. 1804,Grundherr auf Mayenfels, gross]], bad. Kammerherr und Ober-Amt-mann zu Weinlieim, verm. 1836 mit Luise v. Cohausen, aus welcherEhe drei Söhne leben, die Freiherren: Carl, geb. 1837, Friedrich,geb. 1838 u. August, geb. 1840. — Die Schwester des Freih. August,Freiin Thecla, geb. 1800, vermählte sich 1834 mit Dr. Carl Ullmann,vormal. grossh. badischen Prälaten u. Vorstand des evangel. Kirchen-raths zu Carlsruhe.

Genealog. Archivarius, 1738, S. 775. — Gauhe, I. S. 2537 und 38. — Zedier, 42. S. 1G30. —Cvst, Adelsbuch des Grossh. Baden, Abtli. 3. — Freih. v. Ledebur, III. S. 10 und 11. — Geneal.Taschenb. d. freih. Hiiuser, 1854, S. 531—33, 1855, S. 625, 1863, S. 966 u. IT. Jahrgg. — Siebmacher,I. 96: Die Teufel v. Pirckensee, Bayerisch. — v. Meding, I. S. 607.

Teuffei v. Sicken, Sicken, genannt Teuffei. Ein im 17. Jahrh.zu dem in Ostpreussen begüterten Adel gehörendes Geschlecht. Das-selbe sass zu Maxkeim unweit Friedland und 1619 zu Sicken undSickenhofen bei Fischhausen.

Freih. v. Ledebur, III. S. 11.

Teuffei v. Zeilberg und Streitenau. Böhmischer Adelsstand.Bestätigungsdiplom desselben von 1701 für Johann David Teuflei v.Zeilberg, mit: v. Zeilberg und Streitenau.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 469 und 70.

Teuffenbach, Tieffenbacli, Diiefenbacli, auch Freiherren (in

Silber zwei schwarze Querbalken. Auf dem Schilde stehen zweiHelme. Der rechte trägt einen linkssehenden, silbern bekleideten,schwarzbärtigen Rumpf mit hoher, silberner Mütze, an welcher gleichvorn eine sich vorwärts überbeugende, silberne Straussfeder steckt.Rumpf und Miitzc sind mit zwei schwarzen Querbalken belegt. Aufdem linken Helme steht ein geschlossener, die Sachsen rechtskehren-der, silberner, mit zwei schwarzen Querbalken belegter Adlerflug).Altes, steiermärkisches Adelsgeschlecht, dessen Wappen sich auchin Bartschens. Wappenbuche findet und welches schon diesem Wap-pen nach ganz verschieden von einer gleichnamigen, ebenfalls steier-märkischen Familie ist, welche unter dem Kamen: Teuflenpacli zuMairhofen und Teuffenpach, oder Teuffenbach zu Mayrhofen, Frei-herren, s. den nachstehenden Artikel, aufgeführt wird. Doch habendie vielen Schriftsteller, welche von beiden handeln, dieselben sounter einander geworfen, dass beide nicht mehr genau zu scheidensind. Die meisten Angaben gehören nach Allem zu dem StammeTeuffenbach zu Mayrhofen, s. unten. Kur durch etwa noch vor-handene Siegel mit Unterschriften würden sich beide Stämme voneinander scheiden lassen.

Sielmacher, T. 23:-v. Diiefcnbach, Freiherren. — v. Meding. II. S. 598 und 99.