Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
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— Mitbesitzer des Ritterguts Kilchberg. Der Bruder des FreiherrnFriedrich, neben zwei Schwestern: Sophie, vermählte Freifrau v.Saint-Andre, geb. 1809 und venu. 1828 und Fanny, verw. Freifrauv. Gültlingen, geb. 1814, ist: Freih. Wilhelm, geb. 1819, Mitbesitzerdes Ritterguts Kilchberg, verm. 1845 mit Sophie Freiin v. Tessin,Hochdorfer Linie, aus welcher Ehe, neben drei Töchtern, zwei Söhneentsprossten: Eugen, geb. 1847 und Benjamin, geb. 1848. — Hauptder Hochdorfer Linie ist Freiherr Benjamin, geb. 1793 — Bruderder Freiherren Christian und Ferdinand, s. oben — Besitzer desRitterguts Hochdorf und k. württemb. Major a. I)., verm. 1819 mitSophie Freiin v. Gumppenberg-Guttenberg, geb. 1800, aus welcherEhe, neben einer Tochter: Sophie vermählten Frau v. Tessin zuKilchberg, fünf Söhne stammen, die Freiherren: Albrecht, geb. 1820,k. württemb. Kammerh. und k. k. Rittmeister in d. A., verm. mitMathilde Freiin v. Bassus, geb. 1839, Herrmann, geb. 1821, Theodor,geb. 1822, Otto, geb. 1824, Gutsbesitzer auf Magenheim im Kgr.Württemberg, k. k. Rittmeister in d. A., verm. 1857 mit Wilhelminev. Yischer u. Benjamin, geb. 1834, k. k. Rittmeister. — Die Familiebesitzt unter k. württemb. Landeshoheit die beiden Rittergüter Hoch-dorf im 0. A. Vaihingen und Kilchberg im 0. A. Tübingen, vermögewelcher das Geschlecht früher den Rittercantonen Keckar-Schwarz-wald und Ortenau einverleibt war. Durch Vertrag vom 18. März1817 erhielt Freih. Christian das Gut Kilchberg in Gemeinschaft mitden Erben seines verstorbenen Bruders Ferdinand, Hochdorf dagegenwurde alleiniges Eigenthum des jüngsten Bruders, des FreiherrnBenjamin. Die weiblichen Familienglieder wurden durch Capitaleentschädigt. — Die hier in Rede stehende Familie v. Tessin, so wiedie anderen oben abgehandelten Familien dieses Kamens sind übrigensnicht zu verwechseln mit der früher meklenburgischen Famile v.Dessin, s. den Artikel: Dessin, Dessihn, Bd. II. 8. 464.

S. die Literatur im Artikel: Tessen, Tetzen. — Cast, Adelsbuch des Kgr. Württemberg, S. 3-17

— 49. — Freih. v. Ledebur , III. S. 8 und 9. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1860, S. 871,1861, S. 835—38, 1863, S. 963 und 64 u. ff. Jalirgg. — W. B. des Kgr. Württemberg, Nr. 144 undS. 40. — Kneschke, II. S. 435 und 36.

Testa, Freiherren (Schild quergetheilt: oben in Blau der ausder Theilungslinie emporgestreckte Hals und Kopf eines rechtsge-kehrten, goldenen Löwen und unten in Gold drei schrägrechte, rotheBalken). Erbl. -österr. Freiherrnstand. Diplom vom 19. März 1807für Bartholomäus Testa, k. k. Hofrath und ersten Dolmetscher ander k. k. Internuntiatur zu Constantinopel. — Die Testa stammen auseiner altadeligen genuesischen Familie. Caspar Testa, geb. 1684,vermählte sich 1715 mitMaria de Kegris. Ihm folgte Freih. Bartholo-mäus Testa, s. oben, u. diesem Freih. Anton, geb. 1768 u. gest. 1839,k. k. Rath und Internuntiatur-Chancelier zu Constantinopel, verm.in erster Ehe 1797 mit Lucretia Beneveni, geb. 1777 und gest. 1812und in zweiter 1813 mit Lucie v. Chirico, geb. 1790. Aus der er-sten Ehe stammt das Haupt des freiherrlichen Hauses: Freih. Hein-rich, geb. 1807, k. k. Minister - Resident zu Athen, verm. 1842 mitMaria v. Minciaky, geb. 1820. Der Bruder des Freih, Heinrich ist;