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Friedrich, gest. 1825 und verin. 1770 mit Auguste Magdalena v.Eichelberg und Urenkel des Freiherrn Ernst Dietrich, s. oben —grossh. sächs. Kammerherr, Oberstlieutenant und Commandant derResidenzstadt Eisenach, verm. in erster Ehe 1838 mit Marie Holz-hauer, gest. 1855 und in zweiter 1856 mit Charlotte Freiin v.Harstall-Lauterbach. Aus der ersten Ehe leben, neben einer ver-mählten Tochter, Frau de Marees, zwei Söhne und aus der zweiteneine Tochter und ein Sohn. — Haupt der gräflichen Linie in Würt-temberg ist: Grat' Adolph, geb. 181U — Sohn des 1816 verstorbenenGrafen Ludwig, k. württemb. Staatsministers, aus der Ehe mit Wil-helmine Grf. v. Zeppelin, geb. 1791 (wieder vermählt mit dem 1843verstorbenen grossh. bad. Geh. Iiathe Ludwig Freih. v. Haynau) —k. württemb. Kammerherr und Staatsrath, verm. 1846 mit FriederikeFreiin Varnbüler v. Hemmingen, geb. 1817, aus welcher Ehe zweiSöhne stammen, die Grafen: Erich, geb. 1849 und Axel, geb. 1851.— Die Schwester des Grafen Adolph: Grf. Friederike, geb. 1808,vermählte sich in erster Ehe 1838 mit Johann Heinrich GottliebFreih. v. Berge, Herrn auf Marwitz bei Landsberg und k. preuss.Ober-Landesgerichts-Assessor, gest. 1851 und in zweiter Ehe 1855mit Eduard Freih. v. Ketelhodt auf Hermannsgrün, grossh. meklenb.-schwer. Kammerherrn.
Simons Eulenburg Chronik, II. S. 395. — Knauth, S. 530 — S'2. — Cavpzov , Ehrentempel derOber-Lausitz, S. 55. — YctlenC. König, II. S. 1136 — 66. — Gauhe , I. S- 5121—25 und II. S. 1138und 39. — Zedier, 42. S. 171 — 77. — Freih. v. Ledebur, III. S. 4. — Geneal. Taschenb. d. freih.Häuser, 1856. S. 682 und 83, 1857, S. 759 — 61, 1863, S. 960 — 63: mit Stammtafel u. II'. — Geneal.Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1858, S. 776, 1864, S. 897 u. 98 u. ff. — Neimbt's curländ. W. B. 40:Wappen nach dem Diplome von 1572.
Taube, Ritter und Edle (in Blau auf grünem Hügel eine rechts-gekehrte , weisse Taube, welche im Schnabel einen grünen Oelzweigemporhält). Erbl.-österr. Ritterstand. Diplom vom 25. April 1777für Friedrich Wilhelm Taube, Nieder-österr. Regierungsrath, mit:Edler v. — Megerle v. Mühlfeld hat diese Erbebung als Erhebungin den Adelsstand aufgeführt, doch trägt der Schild zwei Helme, wiediess bei Erhebungen in den österr. Ritterstand gewöhnlich ist.
Handschriftl. Notiz. — Megerle v. Mulilfeld, Erg.-Bd. S. 468. — Kneschkc, III. S. 415.
Taubenecker v. Gise, gewöhnlich nur Gise genannt (Schildquergetheilt: oben in Silber ein aufwachsender, rother Löwe, welcherin den Pranken einen goldenen Schlüsselring hält und unten vonSilber und Blau sechsmal quergestreift). Ein früher zu dem Adelin Westpreussen zählendes Gesclilecht, aus welchem Thielemann v.Gise 1537 Bischof von Culm und 1549 Bischof von Ermland wurde.Zweige des Stammes nannten sich nach ihren Besitzungen auch: v.Tumberg und Nowowieyski.
Freih v. Ledebur, III. S. 4.
Taubenlieim , auch Freiherren und Grafen (Schild der Längenach getheilt: rechts von Blau und Silber viermal pfahlweise odernach der Länge getheilt und links in Blau ein silberner, die Längen-linie, durch welche der Schild getheilt ist, hinauflaufender Löwe mitdoppeltem Schweife. Von den vielen Varianten, welche dieses Wap-