Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
137
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Schlasa, Kamentz, Boniawitz und Karwitz im Oppelnschen besassund, vermählt mit einer Freiin v, Kowagk, den Stamm durch zweiSöhne, von denen der ältere Carl Wilhelm hiess und die zu Gaulie'sZeit noch lebten, fortsetzte.

Sinapius, IT. S. 259. Gauhe, I. S. 2521. Freih. v. Ledebur, III. S. 3.

Tastungen, Dastungen, auch Freiherren (in Silber zwei schwarzeFlügel). Altes, früher zu dem fränkischen, eichsfeldischen, braun-schweigischen und thüringischen Adel zählendes Geschlecht, zu wel-chem der 1718 in Wien verstorbene k. k. Geh. Rath Freih. v. Tas-tungen gehörte. Die Familie, welcher in Thüringen in der StadtWorbis am Ursprünge der Wipper ein gleichnamiger Sitz zustand,sass unweit Kordhausen 1712 noch zu Rieder-Gebrar und 1730 zuFriedrichsroda. Theodor v. Steinmetz, Ursprung des Römers Uss-lar, Göttingen, 1701: Stammregister der Familie.

Zedier , 42. S. 129. Biedermann, Canton Rhön und Werra, I. Verzeichniss. Wolfs Eichs-feldisches Urkundenbuch, S. 18. Freih. v. Ledebur, III. S. 3. Siebmacher, III. 130: v. T..Rheinländisch.

Tattenbach, Taettenhaeli, Tettenbacli und Rheinstein und Tat-tenbach, Grafen (Schild geviert, mit Mittelschilde und zwei unterden Helmdecken stehenden Seitenwappen. Im silbernen Mittel-schilde ein rother, schrägrechter, schwarzgeschuppter Balken:Stammwappen. 1 und 4 von Schwarz und Gold quergestreift: inder oberen schwarzen Abtheilung stehen drei goldene Wecken auf-recht neben einander, die untere goldene ohne Bild: Wappen derIntobler und 2 und 3 in Silber ein mit dem Hals abgehauener, rotherDrachenkopf mit feurigen Ohren, welcher im Schnabel einen goldenenStab hält: Wappen der Trenkbeken. Das rechte Seitenwappen istvon Roth und Silber schrägrechts getheilt: oben, links, in Roth einsilbernes Jagdhorn mit goldenem Beschläge und Schnüren, das Mund-stück unterwärts gegen den linken Seitenrand gekehrt und unten,rechts, in Silber ein rothes, einfaches Hirschgeweih mit fünf Endenund daran hängendem rothen Ohre: Wappen der alten Tättenbachaus dem Stammhause Ober- und Kieder-Tättenbach im LandgerichteLandshut und der Grafschaft Rheinstein. Im linken Seitenwappenin Silber ein aus der linken Unterecko bis zu den Hinterfüssen auf-wachsender, gegen die rechte Seite aufspringender, rother Wolf:Wappen der Reschen). Reichsgrafenstand. Diplom vom 24. Mai1644 mit dem KamenRheinstein und Tattenbach" so wie mit Sitzund Stimme auf Reichs- und Kreistagen und Ausübung des Münz-rechts. Das Prädicat: Edle Herren v. Gannowitz kam vom Ii. Ru-dolph II. 24. März 1598 in die Familie; Sigismund v. Tattenbachwurde vom II. Ferdinand II. 10. Febr. 1623 in den Reichsfrei- undPanierherrnstand erhoben und Sigismunds drei Söhne, die FreiherrenJohann Christoph, Wolfgang Friedrich und Gotthard, erhielten vomK. Ferdinand III. 8. Juni 1637 den erbl. - österr. Grafenstand. DasDiplom als Grafen A r . Valley ist vom 20. Kov. 1656. Altes, ur-sprünglich österreichisches Adelsgeschlecht, welches aus Oesterreichnach Bayern gekommen ist und sich zu seinem Stammsitze das längst