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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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sich mitWolff Adolph v. Werther vermählte u. demselben das väter-liche Gut Tennstaedt zubrachte. Der Stamm blühte fort und noch1736 war Johann Heinrich v. Tangel als kaiserlicher Oberstlieutenantzu Brüssel bekannt. M. Wagner, von dem alten Geschlechte derv. Tangel in dessen Historie von Eiliger v. Hohnstein, Jena, 1582.

v. Gleichenstein, S.8G: fangt die Stammreihe mit Wolff v. Tangel aufAspach 1542 an. Gauhe.I. S. 3128 und 29. Zedier, 43. S. 411. Freih. v. Ledebur, III. S. 2. Siebmacher, I. 148:Die Tangel, Thüringisch. v. Meding, III. S. 655 und 56.

Taniel, Daniel, Taniel in Preussen, richtiger Daniel in Schle-sien, Daniel v. Hennigsdorf, oder Daniel v. Honnigsdorf (in Roth eingeharnischter Mann in einer Sturmhaube mit gestümmelten Alanenund Beinen. Durch die Mitte des Kopfes geht ein Degen). Ein inSchlesien bereits im 16. Jahrh. erloschenes Adelsgeschlecht, welches1488 und noch 1554 zu Ober- und Nieder-Hannsdorf, früher Hen-nigsdorf, im Glatzischen sass. Später kam die Familie noch einigeZeit in Ostpreussen, und zwar im Bastenburgisclien begütert, vor.

Sinapius, II. S. 695. Freih. v. Ledebur, III. S. 2.

Tannlioff, s. Budich, Budig v. Tannhoff, Bd. II. S. 128.

Tann, v. und zu der Tann, v. und zu der Thann, auch Frei-herren (Stammwappen: in Iloth ein mit Kopf und Schwanz gegendes Schildes Boden, und zwar den Kopf zur Linken, gekrümmter,länglich schmaler, silberner Fisch, nach neueren Angaben: eine gegendie Rechte, gewendete, mit dem Kopf und Schwanz abwärts gebogeneForelle mit goldenen Flossen. Freiherrliches Wappen: Schild ge-viert, mit das Stammwappen zeigendem Mittelschilde, doch ist derKopf des gekrümmten Fisches nicht links, sondern rechts gekehrt.1 und 4 in Silber eine auf grünem Boden stehende Tanne und 2 und3 in Gold ein blauer, goldgekrönter, doppelt geschweifter, rechts-springender Löwe. Der Löwe wird auch roth angegeben). Reiclis-freiherrnstand. Diplom vom 7. Juni 1704 für Heinrich v. und zuder Tann, Conradischer Hauptlinie, Fürstl. Fuldaischen Geh. Rath,Obersthofmarschall und Ritterhauptmann des Cantons Rhön-Werrain Franken. Altes, fränkisches, stiftsfähiges Geschlecht, dessenStammburg Tann an der Ulster, schon um 1176 erbaut, unfern Fuldaliegt und sich noch im Besitze der Familie befindet und welches seitundenklicher Zeit zu den weiland reichsritterschaftlichen, fränkischenCantonen Rhön und Werra gehörte. Der urkundlich bekannteStammherr des ganzen Hauses ist Friedrich v. und zu der Tann,welcher um 1160 lebte und dessen Hausfrau Gutta Schenkin v. Ross-berg war. Seine Söhne, Conrad und Friedrich, werden um 1197 und1179 genannt. Die weiteren Nachkommen, von welchen Conrad,gest. 1237, Fürstbischof zu Speier war, schworen häufig bei vielendeutschen Hochstiften auf'und schieden sich in mehrere, bald wiederausgegangene Aeste und Zweige. Friedrich v. und zu der Tannin der 8. Generation lebte um 1420 und hatte Margaretha v. Schlitz,,genannt Görtz, zur Gemahlin. Sein Sohn, Melchior (I.), FuldaischerAmtmann zu Lichtenberg', gest. 1451, war vermählt mit Dorothea v.Stein-Nordheim, der Enkel, Melchior (IL), Amtmann zu Haselstein

Knesckke, Deutsch. Adels-Lex. IX. 9