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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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war der obengenannte Freiherr Nicolaus Günther, geb. 1754 undgest. 1832, dreimal vermählt und zwar in erster Ehe mit Oatharinav. Heiden, Freiin v. Belderbuseh, gest. 1798, in zweiter mit ThereseFreiin v. Wittenbach, gest. -1800 und in dritter mit Charlotte Freiinv. Schütz zu Holzhausen. Aus der ersten Ehe stammte, neben zweiTöchtern: Caroline vermählten Freifrau v. Krane und Sophia ver-mählten Freifrau v. Wetzel, genannt Garben, ein Sohn: Carl Freiherrv. Syberg-Sümmern auf Nasburg, grossh. hessischer Forstmeister,verm. mit Adelheid Marquise du Chasteler, aus welcher Ehe eineTochter entsprosste: Freiin Mathilde, geb. 1819, verm. 1836 mitPhilipp Freih. Ileusslein v. Eussenheim. Aus der zweiten Ehe desFreiherrn Nicolaus Günther stammt Freih. Joseph, h. nassauischerHoliüars chall, verm. 1843 mit Isabella Freiin v. Dungern, aus welcherEhe ein Sohn lebt: Freih. Paul, geb. 1848 und aus der dritten Ehestammt, neben einer Tochter: Charlotte vermählten Freifrau v.Mens-hagen, verm. 1828, ein Sohn, Freih. Alexander, geb. 1804. Indie Freiherrnclasse der Adelsmatrikel derPreuss. Rheinprovinz wurdeunter Nr. 24, laut Eingabe d. d. Eicks im Reg.-Bez. Aachen, 16. Juni1829, eingetragen: Clemens August Freih. v. Syberg. In West-phalen starb 1847 Johann Friedrich v. Syberg, Herr auf Kemmadeunweit Bochum, als der Letzte seines Namens.

v. Lang , Suppl. 8. 70. N. Pr. A.-L. V. S. 442. Freih. v. Ledebur, II. S. 507 und III.S. 349. Geneal. Taschenbuch d. freih. Häuser, 1854, S. 520, 1855, S. 613, 1863, S. 958 u. ff.Siebmacher, II. 115: v. Syberg, Rheinlündisch. v. Meding, III. S.653. Suppl. zu Siebm. W.B.IV. 3. v. Steinen, II. 2. Robens , Elementar-Werlcchen, I. 75. Vetter, Bergische Kitterschaft,Tab. 86. Rubens, Niederrheinischer Adel. I. S. 182 96. W. B. d. Preuss. Kheinprovinz. I.Tab. 119, Nr. 23S und S. 210 und II. W. B. d. Kgr. Bayern, III. 13 und v. Wölckein, Abtli. 3.S. 36 und 37: Freiherren Günther v. Syberg.

Syberg zu Wischling, Grafen (im Schilde das im vorstehendenArtikel angegebene v. Syjiergsche Stammwappen: in Schwarz einschwebendes, goldenes Rad mit fünf, wohl auch mit sechs Speichen). Die Grafen v. Syberg zu Wischling stammen von männlicher Seitevon den Grafen v. dem Bröle, genannt Plater, von weiblicher Seite aberaus dem Geschlechte der Freiherren v. Syberg zu Wischling. Derim vorstehenden Artikel genannte Barthold v. Syberg setzte, wieerwähnt, seine Linie in Ourland fort. Derselbe war in erster Ehevermählt mit Anna v. Schwerin und aus dieser Ehe überlebte ihn einSohn, Johann Georg Freih. v. Syberg zu Wischling, Erbe sämmtlicherGüter in-Curland, verm. mit Sibylla Freiin v. Lüdinghausen, genanntWolff. Letzterem folgte Freih. Gotthard Xaverius, Krayczky vonLivlaud, verm. mit Mariane v. Berg-Carmel und diesem FreiherrJosaphat, geb. 1684, Wojwode von Livland. Letzterer, verm. mitMagdalena Freiin v. Bönninghausen, genannt Budberg, vermehrtedie angestammten kurischen Güter mit Lantzen und Kurzum, in Pol-nisch Livland mit Lixna und Kirup, und in Litthauen mit den Staro-steien Oniksty, Bolniki, Rakaniszki, Zawaryszki und Talice. DerSohn desselben, Freiherr Johann Thaddaeus, geb. 1739 und gest.1806, setzte den Stamm fort. Derselbe, Erbe der sämmtlichen väter-lichen'Güter, war Wojwode von Livland, Starost auf Oniksty, Bolniciund Talice und hatte sich dreimal vermählt, doch überlebte ihn nur