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Stregen v. Glauburg, Freiherren (Schild der Länge nach ge-theilt: rechte in Schwarz ein goldener, mit drei schrägrechten, übereinander gestellten, rothen Herzen belegter, schrägrechter Balken:Stregen und links in Silber ein eingebogener, schwarzer Sparren, be-gleitet oben von zwei, unten von einer rothen Burg: Glauburg).Erbl.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom 20. Aug. 1851 für Felixv. Stregen, k. k. Feldmarschall-Lieutenant u. Director der Ingenieur-Academie zu Wien und zwar mit der Erlaubniss für sich und seineNachkommen, seinem Kamen und seinem angeborenen Wappen denKamen und das Wappen des im Mannesstamme erloschenen freiberr-lichen Geschlechts v. Glauburg — s. Bd. 111. S. 537 den Artikel:Glauburg, Freiherren — hinzufügen zu dürfen. — Die Familie v.Stregen ist ein altes Adelsgeschlecht, dessen Stammvater im 16.Jahrhunderte aus Spanien nach den Kiederlandcn kam. Die Kach-konnnen desselben, welche sieh auch de Streghen und de Streegenschrieben, waren im 17. Jahrh. namentlich in Utrecht ansässig undMehrere derselben führten, neben dem Kamen de Stregen, auch denBeinamen: d'Assevedo, wie noch 1745 Jean Philipp d'Assevedo,nomine de Stregen, Gräflich Merodescher Amtmann, als Bevollmäch-tigter des Merodeschen Hauses in einer bei dem Kammergerichte zuWetzlar anhängigen, die freie Beichsherrschaft Stein betreffendenRechtssache vorkommt. — Franz Gobert de Stregen, Sohn des Mat-thias de St., lebte um 1690, war mit Margarethe v. Kessel vermähltund besass das Lehnsgut Terbrügen in der oben genannten Herr-schaft Stein. Der Sohn desselben, Johann Joseph v. St., geb. 1700und gest. 1760, früher kurcöInischer Ober-Amtmann, später Lehns-statthalter zu Odenkirchen, hatte aus der Ehe mit Maria CatharinaEsther v. Betoun aus einem alten geldernschen Adelsgeschlechte,neben zwei Töchtern, sechs Söhne. Von letzteren trat Franz JosephCaspar v. St., geb. 1742, 1763 in k. k. Militärdienste, vermähltesich 1780 mit Maria Catharina v. Aul aus Frankfurt a. M., machtesich daselbst ansässig, setzte den Stamm fort und starb als k. k. Ober-Kriegs-Commissar. Von seinen Söhnen, die bis auf zwei jung starben,trat der ältere, Felix, geb. 1782, in die k.lc. Armee u. brachte später,s. oben, den Ffeiherrnstand in die Familie. Derselbe, gest. 1854,hatte sich 1816 mit Maria Eleonore Freiin v. Glauburg, Einer derletzten weiblichen Sprossen des alten Stammes, von welcher er, wieangegeben, Wappen und Beinamen erbte, vermählt und aus dieserEhe entspross: Freiherr Heinrich, geb. 1817, Senior der Familie, k. k.pens. Oberstlieutenant. Die Schwester des Freiherrn Heinrich ist:Freiin Josephine, geb. 1831, vorm. 1852 mit August Freih. v. Boltog,Mitgliede der altadeligen Gauerbschaft Alten-Limpurg, Jur. utr. Dr.und Canzleirath zu Frankfurt a. M.
Gcneal. Taschenbuch d. freih. Häuser, 1854, S. 545, 1865, S. 606 und 607, 1857, S. 747 — 50,1864, S. 832 und 33 u. ff. — Kneschke, III. S. 411—13.
Strelil v. Brizay, Freiherren (Schild geviert mit Mittelschilde.Mittelschild quergetheilt: oben in Gold ein rechtegekehrter Mohren-kopf mit weisser Kopfbinde und unten in Roth zwei silberne Quer-