Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
75
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u. f. w. von don Kindern erster Ehe zu unterscheiden. Der dasGeschlecht fortsetzende Sohn Hennings- war Graf Gustav Henning,gest. 1787, k. franz. General-Lieutenant, von welchem aus der Ehemit Carolina Freiin v. Esebeck zwei Söhne stammten: Gr. GustavHeinrich, geb. 1766 und gest. 1818, k. bayer. Kämmerer und Majorä la suite, verm. mit Barbara Sophia v. Millerfi, und Gr. Carl August,geb. 1780 u. gest. 1842, k. franz. Oberst a.D., verm. 1856 mit AugusteCaroline Grf. v. Lewenhaupt, aus welcher Ehe zwei vermählte Töch-ter entsprossten. Haupt der gräflichen Familie ist: Friedrich Gr.v. Strajenheim-Wasabourg, geb. 1807, Sohn des 1818 verstor-benen Grafen Gustav Heinrich k. bayer. Major a. I)., verm. 1838mit Sophie v. Rogister, geb. 1813. Der Bruder des Grafen Fried-rich: Gr. Carl, geb. 1810, k. bayer. Major, vermählte sich 1840 inerster Ehe mit Josephine Freiin v. Pechmann, geb. 1815 und gest.1854 und in zweiter 1859 mit Marie Freiin v. Pechmann, geb. 1826.Aus der ersten Ehe stammen"zwei Töchter. Die freiherrliche Liniein Hannover, welche später im Bremenschen begütert war, verkaufte1838 ihre Güter an die Melvillesche Familie. Haupt dieser Linieist jetzt: Freih. Adolph, geb. 1819 Sohn des 1847 verstorbenenFreih. Dr. August, k. hannov. Cabinets-Ministers, auch Ministers derJustiz und des Cultus, so wie Ourators der Universität GöttingenHerr auf Imbshausen im Fürstenth. Göttingen, verm. mit Marie v.der Wense, geb. 1825, aus welcher Ehe, neben zwei Töchtern, zweiSöhne entsprossten: Henning, geb. 1849 und Adolph, geb. 1851.Von dem Bruder des Freiherrn August, dem Freih. Friedrich, gest.1848 zu Frankfurt a. M., k. hannoverschen Geh. Cabinets-Rath undBundestags-Gesandten, verm. mit Irmgard v. Schulte, geb. 1806 undgest. 1857, stammen zwei Söhne: Freih. Herbert, geb. 1824, hannov.Amtsassessor bei der Landdrostei zu Hannover und Freih. Adolph,geb. 1830.

Gauhe, T. S. 312527. Zedier , 40. S. 612. v. Lang, Supplem. S. 27. Freih. v. d. Kne-sebeck, S. 275 und 76. Deutsche Grafenh. d. Gegenvv. II. S. 532 34. Freih. v. Ledebur, 11.S. 494 und 95. Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser, 18*10, S. 485 und 86, 1848, S. 662, 1864, S.875 und 76 u. ff. und histor. Taschenb. zu Demselben, S. 963. Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser,1858, S. 759 u. 60, 1863, S. 955 u. 56, 1855 u. ff. YV. 13. d. Kgr. Bayern. II. 25 und v. Wölckern,Abth. II. S. 49 u. 50: Gr. v. St.-W. Hannov. W. B. B. 5. u. S. 14. Kneschke, III. S. 40810. v. Hefner, hannov. Adel, Tab. 31.

Stramberg, Stramberger v. Grossberg (Schild schrägrechts undschräglinks in vier gleiche Felder getheilt: das rechte und linke Feldblau, von zwei silbernen Querbalken durchzogen und zwischen den-selben mit je einem goldenen Sterne belegt und im oberen und unte-ren, mit der Spitze gegen einander gesetzten, goldenen Felde je einzur Blechten aufwärts schreitender, rother Löwe). Erbl. -öster.Adelsstand. Diplom vom 17. Oct. 1760 für Johann Michael Stram-berger, kaiserl. Proviant-Commissar, mit: v. Grossberg. Ein in dieAdelsmatrikel der Preussischen Rheinprovinz in die Classe der Edel-leute unter Kr. 76 eingetragenes Adelsgeschlecht, welches zu Coblenzwohnt und zu welchem der durch seine archivarischen und antiquari-schen Arbeiten rühmlich bekannte Christian v. Stramberg gehört.

Megerle v. Mühlfeld, S. 270. N. Pr. A.-L. V. S. 441. Freih. v. Ledebur, II. S. 495.W, B. d. Preuss. Rheinprovinz, I. Tab. 118, Nr. 236 und S. 109 und 110.