gerichteter Spitze u. goldenem Querstück empor die untere schwarzeHälfte ist ohne Bild. Vermehrtes Wappen, seit 1758: Schild geviert:1 und 4 in Gold ein nach rechtsaufspringender, schwarzer Windhundmit goldenem Halsbande und ausgeschlagener, rother Zunge und 2und 3 das ältere oder Stammwappen). Erbl.-österr. Freiherrn - undGrafenstand. Freiherrndiplom vom 28. März 1757 für die GebrüderJohann Friedrich Sabin, Johann Franz Achatz und Johann Christophv. Stiebar, Hägerschicker Linie, unter Bestätigung des alten Ritter-standes der Familie mit vermehrtem Wappen und mit dem Prädicate:Edle Herren und Grafendiplom von 17!)5 für Herrn Johann Josephv. Stiebar auf Buttenheim, Oberst-Erblandküchenmeister in Oesterreichob und unter der Ens, Hieder-Oeeterr. Land- und Regierungsrath,so wie ständischen Verordneten, wegen alten Adels und achtzehnjäh-riger Dienstleistung, mit der Vergünstigung, dass sein neuerbautesSchloss Hausegg zur Verewigung des Stiebarischen Familiennamensmit dem Hamen Stiebar belegt wurde. — Die Familie Stiebar stammt,wie der Lehenbrief des derselben verliehenen Erbamts des Oberst-Erbland-Küchenmeisteramts in Oesterreich ob und unter der Ens an-giebt, aus Franken und ist nach dem Diplome und nach noch vorh&n-'denem bambergischen und würzburgischen Lehenbriefe eins der älte-sten fränkischen Rittergeschlechter, welches vom 13. Jahrh. an be-kannt war und aus welchem mehrere Aebtissinnen, Deutschordens-ritter und Domherren in Hochstiften hervorgingen. Von 1396 bis1555 waren allein fünfzehn Stiebar Domherren zu Bamberg u. Würz-burg. In Franken gehörte die Familie zur ehemaligen reichsunmit-telbaren Ritterschaft des Cantons Gebürg. — Der fränkische Haupt-stamm. welcher sich „von Buttenheim" nannte, erlosch zu Ende des18. Jahrhunderts. Die Linie der Stiebar zu Häger schick kam zuerstzu Anfange des 16. Jahrh. nach Bayern und dann nach Oesterreich,wo dieselbe, wie angegeben, den Freiherrnstand erhielt. Die gräfl.Linie ist nicht fortgesetzt worden. — Haupt des freiherrlichen Hauseswar in neuester Zeit: Johann Freih. v. Stieber auf Buttenheim, geb.1784 — Sohn des 1824 verstorbenen Freih. Christoph, Oberst-Erb-land-Küchenmeisters und Laudstands in Oesterreich ob und unterder Ens, k. k. Regierungsraths und Kreis-Hauptmanns im ViertelOber-Manhartsberg, aus der Ehe mit Barbara Freiin v. Rocksteiner-Waffenbach, gest. zu Krems und Enkel des Freih. Johann Christophauf Hägerschick, Besitzers der Herrschaftelt, Wiesenreith, Artstettenund Grossen, Verordneten der nieder-österr. Stände, verm. mit Jo-sepha Edlen v. Germetten, verw. Freifrau Wucherer v. ILuldenfeld— Besitzer der Landgüter Kröllendorf, Schlickenweith und Zulebenin Hiederösterr., Oberst-Erbland-Küchenmeister und Herr und Land-stand in Ober- und Hieder-Oesterreich, k. k. w. Kämmerer und ober-österr. Regierungsrath u. s. w., verm. 1812 mit Caroline Freiin v.Rumerskirch, gest. 1843, aus welcher Ehe ein Sohn stammt: Freih.Friedrich, geb. 1813, Erbland-Küchenmeister u. Landstand in Oester-reich ob und unter der Ens, k. k. Kämmerer und Bezirkshauptmann,verm. 1842 mit Maria Freiin Mecsery de Tsöor,
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