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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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Horns Coburg;. Chronik. I und II a. v. 0. L-ucae Grafensaal, S. 650. Gr. Wurmbrand,Collect. S. 77. Haihelmann, Oper, geneal. histor., cdente Wasserbachio, Lemgo, 1711. S. 416.Hübner, III. Tab. 019 und 20. Sinapius, I. S. 93236. P, Johann Tanner, Gesch. des griifl.Hauses Sternberg, Prag, 1732, 2 Theile. Gauhe, I. S. 24472450. Zedier, 39. S. 197887.Biedermann, Cant. Daunach, Tab. 25801. Salver', S. 223 n. 24. Jacobi, 1800, II. S. 60 u. 01.

Allg. geneal. Handbuch, 1824, 1. S. 837 39. Geneal. histor. stat. Almanach, Weimar, 1832.S. 407409. Oesterr. National.-Encyclop. V. S. 101 und ff. N. Preuss. A.-L. V. S. 43440.Deutsche Grafenh. d. Gcgeivvv. II. S. 51012. Freih. v. Ledebur, II. S.484. Goth. Hof-Kalend.1834, S. 212 und 213, 1848, S. 280 und 1S02, S. 284 Geneal. Taschcnb. der gräfl. Hiiuser, 1864,S. 859 61, 1866 und histor. Handb. zu Demselben, S. 952. Sicbmacher, I. 32: v. Sternberg,Herren.

Sternberg, Kiielimeister v. Sternberg, auch Grafen ( im golden

eingefassten Schilde drei, 2 und 1, goldene sechsstrahlige Sterne).Grafenstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 10. Sept. 1840 fürLeopold Johann Christoph Küchmeister A r . Sternberg, Herrn aufGrodtken und Gr. Przellenk im Kr. Neidenburg u. Kreis-Deputirten,nach dem Hechte der Erstgeburt. Altes, preussisches Adelsgeschlecht,welches mit dem deutschen Orden nach Preussen kam, sich späterin die Neumark wendete, in derselben die Herrschaft Sternbergerwarb und von dieser Besitzung den Heinamen Sternberg erhielt.Michael Küchenmeister v. Sternberg, um 1412 Advocatus der Neu-mark, wurde 9. Jan. 1414 Hochmeister des deutschen Ordens inPreussen, nachdem er ein Jahr zuvor im Namen des Königs Sigis-mund in Ungarn dem Könige Wladislaus V. in Polen die Zipser Städteverpfändet hatte. Derselbe legte 1422 die Hochmeister-Würde niederu. starb noch 1422. Den Ursprung der Familie hat man aus Fran-ken herleiten wollen, was möglich sein könnte, doch lässt sich auchdenken, dass eine Verwechselung mit der alten fränkischen Familievorläge, aus welcher Berthold St. 1268 Bischof zu Würzburg warund welche, ausser ihrem gleichnamigen Stammschlosse im Gebieteder Frei-Fränkischen Ritterschaft, auch das Schloss Callenberg imCoburgischen einige Jahrhunderte besass, wahrscheinlich aber umdie Mitte des 16. Jahrh. ausgegangen ist. Der Besitz der Familiewechselte im Laufe der Zeit in Ostprcussen mehrfach u. war nament-lich im LS. Jahrhundert bedeutend. Ein Küchmeister v. Sternberg,Oberst des Markgrafen Albrechts, Herrmeisters zu Sonnenburg, starb1729 und Friedrich und Gottfried K. v. St., Beide in k. pr. Kriegs-diensten, erhielten L731 den Ritterschlag als Johanniter-Ritter.Der Empfänger des Grafendiploms, Graf Leopold, s. oben, geb. 1787,starb 1. Juni 1861 als der Letzte des Mannsstammes seines alten Ge-schlechts. Derselbe hatte sich 1807 mit Grottliebe Johanna Guttler-Horn, geb. 1790, vermählt. Aus dieser Ehe entspross nur eineTochter, Luise Küchmeister v. Sternberg, geb. 1809, welche sich1830 mit dem k. pr. Rittmeister und Besitzer von Niederhof Heinrichv. Wulffen vermählte. Letzteren adoptirte Graf Leopold, unter Ueber-tragung seines Namens und Wappens als Sohn, worauf derselbe denNamen: Wulffen, genannt Küchmeister v. Sternberg, annahm undmit seinem angestammten Wappen das Wappen der Küchmeister v.Sternberg verband (Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein rother Löweund auf dem rechten Helme eine schwarze Bärentatze: Wulffen und2 und 3 in Blau drei goldene Sterne: Küchmeister v. Sternberg).

Gauhe, I, S. 1125 und 26. Dithmar, S. 12. N. Pr. A.-L. VI. S. 139. Deutsche Grafenh.