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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
Seite
615
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Lüneburg angesessen. Anton Ernst v. L., welcher noch einen Theildes 7jährigen Krieges mitmachte und in dem Revolutionskriege gegendie Franzosen kämpfte und mehrfach verwundet wurde, starb 1828 alsk. hannov. Oberst und Commandant von Lüneburg. Die beiden Söhnedesselben dienten ebenfalls in der englisch - deutschen Legion, nämlichWilhelm Christian Friedrich v. L., welcher nach Auflösung der Legionk. hannov. Verwaltungs - Beamter wurde und Georg Carl August v. L.,welcher in die k. hannov. Armee übertrat und 1858 als Oberstlieute-nant pensionirt wurde. Ausser den Genannten dienten in den letztenJahren in der kön. hannov. Armee noch drei Brüder: Adolph GeorgFriedrich v. L., Oberstlieutenant und Commandern 1 des 1. Jäger-Ba-taillons. Georg v. L., Hauptmann im 6. Inf.-Regim. und Carl ErnstLudwig v. L., Hauptmann im 3. Inf. -Regimente. Auch wurden Fräul.Eleonore v. L. als Stiftsdame zu Ebstorf im Lüneburgischen u. Fräul.Charlotte Georgine v. L. als Stiftsdamo zu Marienwerder bei Hannoveraufgeführt.

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Loeser, auch Grafen. Reichsgrafenstand. Diplom im kursächs.Reichsvicariate vom 11. Sept. 1745 für Hanns v. Lüser, Herrn aufReinharz, Clöden und Meuro, der Kur Sachsen Erbmarschall, k. poln.und kursächs. Conferenz-Minister, w. Geh. Rath etc. Eins der älte-sten und angesehensten, sächsischen Adelsgeschlechter, welches dasErb-Marschall-Amt derKur Sachsen erhalten hatte und sich meist, dasadelige Prädicat weglassend, einfach:Loeser" schrieb. Die Angabe,dass dasselbe nach Peccenstein früher Rehfeld oder nach Fabricius:Coblenz oder Cobolentz geheissen und dass Einer des Stammes 1313den Herzog Rudolph zu Sachsen und den Markgrafen Friedrich vonMeissen aus der Gefangenschaft des Markgr. Waldemar zu Branden-burg, so wie später, 1346, genannten Herzog Rudolph, nachdem er inder Schlacht bei Crecy von den Franzosen gefangen worden, durchList gerettet u. deshalb den NamenLoeser" erhalten habe, gehört indas Gebiet der Sagen, was sich schon daraus hinreichend ergiebt, dassdie Loeser schon früher bekannt waren und urkundlich wenigstensschon 1325 vorgekommen sind. Dass übrigens Sprossen des Stammes, un-terWeglassungdesGesehlechtsnamens, siebRehfeld" nannten, steht fest,doch führten dieselben diesen Namen von dem ihnen zustehenden Ritter-sitze Rehfeld unweit Torgau. Die ordentliche Stammreihe der Familiebeginnt mit Magnus Loeser, welcher 1325 einen Lehnbrief über Pretzscherhalten haben soll. Von demselben stammten Johann. Conrad undGünther (I.), welche in einem Lehnbriefe von 1361 erwähnt werden.Johann's Nachkommenschaft erlosch bald, Günther (I.) war Propst zu