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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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giments Gensd'armerie und Canonicus des Stiftes Peter und Paul zuHalberstadt, starb 1819. Derselbe war mit einer Grf. v. Hertzbergvermählt und ein Sohn aus dieser Ehe war schon 1807 als k. preuss.Rittmeister gestorben. In neuester Zeit waren als Gutsbesitzer imKr. Beeskow-Storkow aufgeführt: Gtto Friedrich Bernhard Eduardv. Löschebrand, Landrath a. D., Herr auf Selchow und Sauen und CarlWilhelm Erdmann v. L., Herr auf Saarow und Silberberg.

N. Pr. A.-L. III. S. 291 und 92. Freiherr v. Ledebur, II. S. 51. Bauer, Adressb.,1857. S. 135.

Loeschenkolil, Freiherren. Erbl.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1758 für Johann Christoph v. Loeschenkolil, k. k. Hofrath undCanzlei-Director, wegen seiner Gesandtschafisdienste am k. poln. undkursächs., so wie später am k. spanischen Hofe.

Megerle v. Mühlfeld , S. 67.

Loesclier. Ein früher in Sachsen vorgekommenes Adelsgeschlecht.D. Anton Günther v. Löscher, Herr auf Hindenburg bei Calau, Rothe-mark bei Wittenberg und Sellerhausen bei Leipzig, war 1666 merse-burgischer Ober-Amts- und Consistorialrath und hatte wohl den Adelin seine Familie gebracht. Um 1712 war der k. poln. und kursächs.Generalmajor Lescher Amtshauptmann zu Senftenberg.

Freih. v. Ledebur , II. S. 51 und 52.

Loesecke (in Blau ein von der rechten nach der linken Seite ein-gebogener, geharnischter Arm, welcher in der Faust ein mit der Spitzenach oben und rechts stehendes silbernes Ritterschwert führt). Altes,sächsisches, seit der Mitte des 17. Jahrhunderts-in Hannover blüh-endes Adelsgeschlecht, welches nach Familien-Ueberlieferungen vonder alten, berühmten, sächsischen Familie v. Loeser stammt.Günther v. Loeser, in der ersten Hälfte des 15. Jahrhundertslebend, kursächs. Hofmeister und Erbmarschali auf Schloss PretzscliimKurkreise, hinterliess zwei Söhne, Johann und Thamm (Damm). Johannwar herz, bayer. Oberst und musste sich mit seinem jüngeren Bruder,Thamm, wegen des Erbschlosses Pretzsch in einen, mit vielem Ungemachverbundenen Process einlassen, in dessen Folge Johann Sachsen ver-liess und sich nach Dachau in Bayern begab, wo er sich einen Rittersitzerwarb. Derselbe, bei dem Herzoge Sigmund von Bayern in hoher Gunststehend und seiner vorzüglichen Geschicklichkeit wegen auch oft mitGesandtschaften betraut, nahm den Namen:Loesecke" an und erhieltwegen vielfacher Beweise seiner Tapferkeit als Auszeichnung die Er-laubniss, das Ritterschwert im Wappen zu führen. Erstarb 1497 zuDachau und hinterliess drei Söhne: Johann II. in k. schwedischenDiensten, Wilhelm, Obersten in k. dän. Diensten und Albrecht, kur-sächs. Canzler und Hofgericlits-Assessor zu Wittenberg. Letzterer ver-kaufte das väterliche Gut zu Dachau, begab sich auf das Rittergut Tre-bitz in Sachsen und starb 13. Juli 1575 zu Hilgertshausen. Der Sohndesselben, Wilhelm, kaufte sich zu Ravensberg ein grosses Gut und vonihm entspross in der Ehe mit Eva Hasla v. Castilitz ein Sohn, ConradFriedrich, welcher Oberhauptmann zu Lindau im Fürstenthume Anhalt-Zerbst war und sich mit einer v. Knicken vermählt hatte. Aus dieser