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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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getheilt : rechts von Schwarz und Silber schrägrechts getheilt und linksRoth ohne Bild). Altes, sclilesisehes Adelsgeschlecht, nicht zu verwech-seln mit dem in Oesterreich vorgekommenen Freiherren v. Löbl undder pommerschen Familie v. Lepel, Lepell, s. S. 474 u. 75.Dasselbesass bereits 13G8 zu Beltsch und Sandewalde im Guhrauschen, 1450 zuDober im Saganschen, 1460 zu Soritz. 1505 zu Oberuigk unweit Treb-nitz und 1506 zulvoischkau bei Liegnitz. Später kam die Familie nachCurland u. Polen. In Curland erhielt dieselbe 17. Febr. 1645 und inPolen 23. März 1676 das Indigenat. In Curland war das Geschlecht im18. Jahrb. zu Strusseln, Rinkuln, Sahlingen u. Sachten und noch 1807zu Puhnen begütert. Von den Sprossen der Familie haben mehrerein der k. preuss. Armee gestanden. Aus zwei verschiedenen curländi-schen Linien stammten: Carl Georg v. Loebell, gest. 1841, k. preuss.Generallieutenant, Chef der Gensdarmerie und Commandant von Berlinund Ernst Friedrich Christoph v. L., gest. 15. Dec. 1845, k. pr.Generallieutenant a. D.

Sinapius . r. S. 693 nnil II. S. 778. N. Pr. A.-L. III. S. 286 und V. S. 313 und 14. Freih. v. Ledebur, II. S. 44. Siebmacher, T. 66: Die Leubel, Schlesisch.

Loeben, auch Freiherren und Grafen (Stamm- u. gräflichesWappen : Schild quer getheilt: oben in Blau ein aufwachsender, nackterMöhr, die Arme etwas aufgezogen, doch sonst am Leibe herunterfallendund so gekehrt, dass man das Inwendige der Hände sieht und um denKopf mit einer rothen Binde, deren beide Enden links ins Feld fliegenund unten von Roth u. Silber in fünf Reihen, die ersten jede von sechsoder acht Steinen, geschacht und freiherrl. Wappen: Schild der Längenach und rechts quer getheilt, dreifeldrig: 1. rechts oben, in Silber einschwarzer, einfach gekrönter, zweiköpfiger Adler, auf der herzförmig' durchbrochenen, silbernen Brust mit dem Namenszuge F. III. belegt;2, rechts unten, in Schwarz zwei silberne Querbalken und 3, linke Schil-deshälfte, das Stammwappen). Reichsfreiherrn- und Grafenstand. Frei-herrndiplom von 1642 für Johann Friedrich v. Loeben, kurbranden-burgischen Oberhauptmann und Verweser der Herzogthiimer Crossen u.Züllichau und Grafendiplom im kursächs. Reichsvicariate vom 10. Juli1790 für Otto Ferdinand v. Loeben, kursächs. Geh.-Rath u. Conferenz-minister. Eins der ältesten, angesehensten Adelsgeschlechter in Sach-sen, Schlesien, den Lausitzen, der Mark Brandenburg, im Magdeburgi-scken etc., welches, ganz abgesehen von einer alten, wohl durch dasWappen entstandenen Familiensage, nach der Daniel Lost 723 sich miteiner afrikanischen Königin in ein sehr gewagtes Schachspiel eingelassenhaben soll, Aeneas Sylvius, Annal. Bojern., aus Mähren und zwar ausdem Stammsitze, dem Schlosse Lüben- oder Löwenstein bei Znaim, her-leitet. Johann v. L. wurde um 1203 am Ilofe des Herzogs Heinrichdes Bärtigen in Schlesien und Mähren Hofmeister der Herzogin Hedwig.Melchior v. L. war um 1474 der sclilesischen Fürsten und Stände Feld-oberst gegen die Polen und später Landesältester im FürstenthumeGlogau und ein anderer Melchior v. L. kommt 1488 als erster Land-voigt der Nieder-Lausitz vor. Die Familie breitete sich namentlichin Schlesien, den Lausitzen und der Mark Brandenburg aus, der Grund-