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Sohne des Philipp Albreclit aus zweiter Ehe, Friedrich Reinhardt, gest.1733, venu, mit Maximiliane Charlotte Gremp v. Freudenätein, welcheLinie im Mannsstamme 1827 mit des Stifters Enkel, Maximilian Wil-helm Friedrich, ausging. — Die Eschenbacher Linie schied sich im An-fange des 19. Jahrh. durch die Enkel des 17(14 verstorbenen FriedrichMaximilian, eines Sohnes des Friedrich Ludwig, s. oben, verm. mitMaria Margaretha Schilling v. Canstadt, in einen holländ.-ostindischenZweig, gestiftet von Carl Friedrich Ludwig, gest. 1810, verm. mit einerv. dem Bussche und in einen deutschen Zweig (die eigentliche Stamm-linie), gestiftet von Ludwig August Friedrich, gest. 1824, verm. mitLuise Henriette Weimar. — lieber die früheren Sprossen der Familiegiebt der, die Geschichte derselben betreffende Artikel in den geneal.Taschenbb. der freili. Häuser mehrere interessante Nachweise. DieserArtikel führt zuerst die Familienglieder auf, welche auf Turnieren ge-wesen sein sollen, nennt die in einer alten Familienchronik als RitterGenannten, geht dann auf die in Hoch- und anderen Stiften bekannt Ge-wordenen, sowie auf weibliche Personen in geistlichen u. weltlichen Stif-ten, Aebtissinnen und Priorinnen, über, erwähnt diejenigen, welche infrüher Zeit der Gesellschaft des „Leithundt am Kranz" zuzählten undwelche an der Erneuerung des alten St. Jürgen-Schilds Theil nahmenund berücksichtigt zuletzt die historisch denkwürdigen Mitglieder derFamilie. Die Zahl der Genannten ist zu gross, als dass hier mehrere an-geführt werden könnten und so genüge es denn anzugeben, dass Johannv. Liebenstein, gest. 1508, 1497 Domdechant zu Mainz und 1504 Erz-biscliof und Kurfürst zu Mainz wurde und dass in neuer Zeit LudwigAugust Friedrich v. L., gest. 1824, grossh. bad. Kämmerer, Kreis-director und Staatsrath, in den ersten Jahren des Bestehens der bad. zwei-ten Ständekammer, namentlich durch seine musterhafte Rede über diePressfreiheit zu hohem Ansehen gelangte. — Die meisten weltlichenGlieder der Familie waren früher in Württemberg bedienstet, andereSprossen des Stammes kommen als kaiserliche und Ritter-Räthe des Can-tons Kocher vor und Viele bekleideten auch die kurmainzische, kurtricr-sche, württembergische, badensclie u. speyerische Kammerherren-Würde,oder auch andere Hofwürden. — Der Besitzstand der Familie war frühersehr bedeutend, sowohl an Allodien, als an Lehen, doch wurde späterviel veräussert und so blieb als Besitz für die neue Zeit nur Folgendesübrig: von Jebenhausen die eigenthiimlichen Gebäude, Liegenschaftenund Waldungen; von Iltishausen ein grosser Hof, aus den eigenthiim-lichen Gebäuden und Liegenschaften bestehend; die Ablösungs-Summeder württembergischen Lehen zu Stadt und Dorf Laussen; die Ueber-reste der Surrogatsummen und die Ablösungs-Summen der im jetzigenJahrhunderte abgelösten verschiedenen Gerechtigkeiten. — Der neuerePersonalbestand der in die ehemalige Eschenbacher und JebenhäuserLinie zerfallenden Familie, deren erstere Linie sich in zwei Zweige, denholländisch-ostindischen und den deutschen, s. oben, geschieden hat, istfolgender: Ehemalige Eschenbachcr Linie: Holländisch-ostindischerZweig: Freih. Ludwig Wilhelm Friedrich Carl, geb. 1799 — Sohn des1770 geborenen u. 1810 verstorbenen Freiherrn Carl Friedrich Ludwig,