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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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Lichtenberg-, Liechtenberg (im von Blau und Silber, oder auchoben von Blau und Silber, unten aber von Schwarz und Silber, jedes-mal in drei Reihen geschachten Schilde ein schmaler rother Quer-Bal-ken). Altes tiroler Rittergeschlecht, aus welchem bis 1311 Johannv. Lichtenberg Castrensis des Abts zu Fulda war. Der Mannsstamm er-losch in Tirol 1450 und durch die Erbtochter, Verena v. L., welche mitJohann v. Spaur vermählt war, kam, als 1463 der Freiherrnstand indie Familie v. Spaur gelangte, das Lichtenbergsche Wappen in das derFreiherren und späteren Grafen v. Spaur und zwar als 2. u. 3. Feld.

Sc/iannat, S. 122. Durchlaucht. Welt, I. Abtli. 3. S. S6: Spaur. Siebmacher, III. 104:Liechtenberg, Tirolisch, v. Meding, III, S. 400 u. 401.

Lichteneck. Altes, schwäbisches, auch nach Oesterreich gekom-menes, längst schon erloschenes Adelsgcsclilecht.

Zedier, XVII. S. 875.

Lichtenfels (in Blau ein aufgerichtetes, silbernes Beil mit goldenemStiele und ein die Sachsen rechtskehrender, goldener Adlersflügel nebeneinander). Altes, schwäbisches Adelsgeschlecht, dessen Namen und Wap-pen unter den Ahnen des 1727 verstorbenen Ignaz Theobald v. Rei-nach, Oapitulars zu Würzburg, vorkommt.

v. Halt stein ^ II. S. 267 : Reinachische Stammtafel. Saloer. S. 638 : mit dem unrichtigenNamen : Lichtenstein. v. Meding , III. S. 401 und 2.

Lichtenfels, Peithner v. Lichtenfels, Freiherren (Schild geviert:

1 u. 4 von Silber u. Roth quergetheilt, mit einem achtendigen Hirschvon gewechselten Farben, welcher von einem grünen, aus der unteren,linken Schildesecke hervorragenden Dreihügel nach der rechten Seitespringt und zwischen dessen Geweih ein hohes, rothes Kreuz steht und

2 u. 3 von Blau und Gold quergetheilt, mit einem aufsteigenden, schrof-fen Felsen, über welchem eine goldene Sonne strahlt). Erbländ.-österr.Freiherrnstand. Diplom vom 12. März 1852 für Thaddäus Peithner,Ritter v. Lichtenfels, k. k. w. Geh.-Rath, Dr. d. Rechte etc. Ein ur-sprünglich aus Tirol stammendes Geschlecht, aus welchem Augustin, An-dreas, Peter und Bartholomaeus, die Peithner, laut Diploms d. d. Inns-bruck, 4. Nov. 1609 vom Erzherzoge Maximilian von Oesterreich einadeliges Wappen (im von Silber und Roth quergetheilten Schilde deremporspringende Hirsch) nebst Kleinod und, als tirolische Landmänner,die Lehenfähigkeit erhielten. Ein in Tirol gebliebener Zweig derFamilie wurde 1742 mit dem Prädicate: v. Sternfeld in den Reichs- underbländ.-österr. Ritterstand versetzt und ein anderer Zweig, welcher sichim 30jährigen Kriege in der Stadt Gottesgab in Böhmen, an der sächs.Grenze, niedergelassen hatte, trieb Bergbau. Aus diesem Zweige wur-den Johann Thaddaeus Peithner, k. k. Hofrath der montanistischen Hof-kammer und der Bruder desselben, Joseph Wenzel P., k. k. Bergrathund Oberamts-Verwalter zu Joachimsthal, vorzüglich wegen des von Er-sterem verfassten Werkes: Versuch über die natürliche u. politische Ge-schichte der böhmischen und mährischen Bergwerke, durch Diplom vom1. Dec. 1780, mit dem Prädicate: v. Lichtenfels, in den erbländ.-österr.Ritterstand erhoben und zwar mit dem oben angegebenen Wappen. DerSohn des Johann Thaddaeus: Thaddaeus Peithner Ritter v. Lichtenfels,