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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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Lentkircher zu Rotenbach. Ein im 15. Jahrb. zu dem schwäbi-schen Adel zählendes Geschlecht.

Joli. Philipp Datte, de pace Imperii publica, Libr. V. S. 280. 312 u. 385. — Zedier, XVII8. 686.

Leutner. Ein im 15. Jahrh. unter dem österreichischen Adel auf-gezähltes Geschlecht.

Zedier, XVII. 8. 6S8.

Leutner, Leutner zu Wildenburg. Reichsadelsstand. Diplomvom 13. Juli 1720 für Joseph Leutner, Bergwerks-Verweser zu Stör-zing in Tirol. Der Vater desselben, Berggerichts-Anwalt u. Einfahrerzu Störzing, hatte 1660 am Telferberge ein Bergwerk von guter Hoff-nung gefunden. •— Der Stamm blühte fort u. ein Ur-Enkel des Josephv. Leutner: Joseph Jacob v. L., geb. 1757, Beamter bei der k. bayer.General-Forstadministration in München, wurde mit dem Sohne seinesverstorbenen Vetters, des k. bayer. Hauptmanns Johann Baptist v. L.:Joseph Georg Johann v. Ii., geb. 1805, nach Anlegung der Adelsmatri-kel des Kgr. Bayern, in dieselbe eingetragen.

v.Lang, S. 430. — W.-B. d. Kgr. Bayern. VI. 88.

Leutrum, Leutrum v. Eldingen, Freiherren und Grafen. Reichs-freiherrn - u. sardinischer, für das h. r. Reich vom K. Joseph II. aner-kannter Grafenstand. Grafendiplom vom 19. März 1781 für Carl AugustEmanuel Freih. v. Leutrum, k. k. Kämmerer u. k. sardinischen Gene-ral-Lieutenant. — Eins der ältesten, schwäbischen Adelsgeschlechter,dessen Stammsitz die längst in Ruinen liegende Burg Eldingen bei demgleichnamigen Dorfe in Ober-Schwaben, im ehemaligen Vorder-Oester-reich und jetzigen Kgr. Württemberg, Ober-Amts Riedlingen, war. Aufdieser Burg sass schon zu Anfange des 13. Jahrh. das nach derselbensich „Eldingen" nennende Rittergeschlecht, dessen alemannischer Vor-name „Lutram" oder Luitram im 15. Jahrh. der Familienname u. spä-ter in „Leutrum" umgeändert wurde. Burg u. Freihof Eldingen wurden1457 von Paul Liftram v. Eldingen an das Stift Buchau verkauft. Dergenannte Paul, gest. 1486, Schultheiss zu Pforzheim, etc., welcher1466 für ein dem Markgrafen Christoph I. von Baden-Durlach gemach-tes Darlchn die Burg Liebeneck u. das Dorf Würm als Pfandschaft er-hielt, wurde in zweiter Ehe mit Barbara v. Königsbach, gest. 1491,der nähere Stammvater der Familie u. dem ältesten Sohne aus dieserEhe, Ludwig I. L. v. E., gest. 1514. wurde die erwähnte Pfandschaft1499 in ein badensches Erb- und Kunkellehn verwandelt. — Von1300 bis 1454 gehörte die Familie .zu den Geschlechtern der Reichs-stadt Esslingen u. mit einem jüngeren Zweige seit 1279 zu denen derReichsstadt Biberach, welcher Zweig mit Sigmund v. E., dortigemBürgermeister, 1440 ausstarb. — Die Stammreihe des Geschlechtskann bis 1208 ohne Unterbrechung zurückgeführt werden u. von die-ser Zeit an ist die Reichsunmittelbarkeit desselben, neben gräfl. war-tensteinscher und markgräfl. badenscher Vasallenschaft, urkundlich er-wiesen. Die Sprossen des Stammes nahmen an dem 1488 gestiftetenschwäbischen Bunde, so wie an der 1496 erneuerten St. Georgen-schildes-Einung Theil und waren der schwäbischen Reichsritterschaft