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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
Seite
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gaues Hauptmann und Dircctor war und 1626 ein bald sehr selten ge-wordenes Werk von dem unmittelbaren Reichsadel herausgab. Umdieselbe Zeit lebte auch Christoph Lerch v. Dirmstein (Hornstein) alskurpfälzischer Kammerjunker. Später, 1698, ist mit dem Enkel Cas-par'sll.: Hugo Eberhard L. v. D., der Mannsstämm des alten Geschlechtserloschen.

Humbracht, Tab. 97. — Gauhe, I. S. 11S8 und 89. — v. Ilattstein, r. S. 353. — Sieb-machor. I. 133 : L. v. D., Khcinländisch. — v. Meding , I. S. 325—27.

Lerch v. Lerchenstamm. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplomvon 1796 für Johann Jacob Lerch, k. k. Capitain-Lieutenant im In-fant. -Reginiente Ulrich Graf Kinsky, mit dem Prädicate: v. Lerchen-stamm.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 358.

Lerchenfeld, Freiherren und Grafen. Reichsfreiherrn- u. Gra-fenstand. Freiherrndiplom vom 22. Febr. 1653 für Georg Conrad v.Lerchenfeld auf Ammerland, Unterprcnnberg u. Aham u. dessen Vet-tern, Georg Christoph v. L. aus der oberprennberger u. Georg Casparv. L. aus der köferinger Linie, u. für das ganze Geschlecht u. Grafen-diplome vom 20. März 1698 für Franz Adam Freih. v. Lerchenfeld,bischöfl. augsburg. Geh.-Rath u. Oberhofmarschall und vom 31. März1770 für Max Emanuel Franz Freih. v. L.. früher General-Adjutantendes Prinzen von Saclisen-Hildburghausen u. zuletzt kurbayer. w. Geh.-Ratli, Generallieutcnant u. Capitain en Chef der Trabanten-Leibgarde.— Altes, bayernsches Rittergeschlecht, als dessen Ahnherr LedungLerchenfeld, welcher um 1070 lebte u. den ehemaligen Burgstall inLerchcnfeld an der Strasse zwischen Regensburg und Straubing besass,angenommen wird. Diese Besitzung wurde bei dem Einfalle der Ungarnzerstört u. die Familie wendete sich später nach Regensburg und Strau-bing, wo sie zu den ersten Patricier-Geschlechtern zählte. — Bucelinifängt die Stammreihe mit Ludwig Lerchenfelder an u. giebt dieselbebis nach der Mitte des 17. Jahrhunderts. Zu den Besitzungen des Ge-schlechts gehörte schon 1410 Gabeikoven u. Caspar v. L., gest. 1589,h. bayer. Regier.-Rath, erwarb Köfering u. Pronnberg, inFolge welcherletzteren Erwerbung durch kaiserl. Diplom vom 26. Apr. 1587 zu demStammwappen: (in Roth ein breiter, oben anstossender, silberner Spar-ren. in welchem frei eine Lerche von natürlicher Farbe fliegt) dasWappen der erloschenen v. Prennberg: (in Silber drei grüne, untengeöffnete, an einander stossende, brennende Berge) gesetzt wurde. Cas-par v. L. thcilte die sämmtlichen Stammgüter unter seine fünf Söhne,welche die fünf Linien Lerchcnfeld auf Ober-Prennberg, L. auf Unter-Prennberg, ausgestorben 1652, L. auf Gabeikoven, erloschen 1649, L.auf Welchenberg, ausgegangen 1597 u. L. auf Köfering gründeten. —Die Abstammung der jetzigen Sprossen des gräflichen Hauses aus denbeiden noch blühenden Linien zu Ober-Prennberg und zu Köfering er-giebt sich aus folgenden absteigenden Stammreihen : I. Lerchenfeld aufOber-Prennberg.: Wilhelm Carl Freih. v. Lerchenfeld, gest. 1739, kur-bayer. Kämm., Gcncral-Fekl-Wacktmeister u. Regimentschef: erste Ge-mahlin: Maria Margarethe Freiin v. und zu Perfahl, gest. 1730; —