Druckschrift 
5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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Prag, verm. 1841 mitSidonie Krause, geb. 1810, Freih.Carl, geb. 1815,lt. k. Oberst, verm. 1847 mit Elisa Freiin v. Stratimirowics u. FreiherrLudwig, geb. 1819, k. k. Hauptmann a. D. verm. 1845 mit CatharinaMeilinger. Die Freiherren Carl u. Ludwig haben durch je zwei Söhneden Stamm fortgesetzt.

Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 227—29 und 1862. S. 457—59. — Suppl. zuSiebm. W.-B. XT. 20. — Kneschke , I. S. 267 und 68.

Leonhardi (Schild geviert: 1 in Rlau ein nach der rechten Seitegestelltes, silbernes Kameel; 2 in Silber ein einwärtsgekehrter, nur miteinem, von Silber u. Roth gestreiften Schurze bekleideter Bogenschütze,welcher in den Händen einen gespannten Bogen mit aufgelegtem Pfeilehält; 3 in Silber ein einwärts gekehrter Mohr mit blau-rothem Schurze,welcher die Rechte in die Seite setzt u. mit der Linken eine Keule ab-wärts hält u. 4 in Blau auf wogendem Meere ein einwärtssegelndes, sil-bernes Schiff mit drei silbernen Masten u. mit rother, mit einem silber-nen Kreuze bezeichneter Flagge). Reichsadelsstand. Diplom im kur-sächs. Reichs-Vicariate vom 31. Juli 1790 für Carl August Leonhardi,kursächsischen Fahnenjunker. Derselbe stieg in k. sächs. Militärdien-sten zum Obersten u. wurde 1836 Commandern- der Halbbrigade leich-ter Infanterie u. hinterliess aus der Ehe mit einer Tochter des Profes-sors der Philosophie an der Universität Leipzig M. Seydlitz drei Söhne:Bernhard August Alban v. Leonhardi, k. sächs. Major, verm. 1842 mitFerdinandine Grf. v. Mengersen, Hermann August Otto v. L., k. sächs.Hauptmann u. August v. L. k. sächs. Auditeur.

Handschriftl. Notiz. — Tyroff , I. 210. — W.-B. d. Sachs. Staat. V. 62. — Kneschke, II.S. 276. 1

Leonhardi (Schild geviert: 1 u. 4 in Gold ein rechtsgekehrter,rother Löwe und 2 u. 3 in Blau ein schrägrechts gelegtes Schwert mitgoldenem Griffe). Rcichsadelsstand. Diplom im kursächs. Reichs - Vi-cariate vom 1. Juni 1792 für Johann Georg Heinrich Leonhardi, Majorim kursächs. Infant,-Regim. v. Boblick. — Der Stamm wurde fortge-setzt, blüht aber im Königr. Sachsen nicht mehr, doch sollen Sprossendesselben noch im Auslande leben.

Handschriftl. Notiz. — Tyroff, I. 208. — W.-B. d. Sächs. Staat. VI. 59. — Kneschke, II.S. 277.

Leonrodt, Leonrod, auch Freiherren und Grafen (in Silber einrother Querbalken). Böhmischer Freiherren- und Reichsgrafenstand.Freiherrn - Diplom von 1733 für Emanuel Ludwig v. Leonrodt undGrafendiplom für Denselben als k. k. und kurbayer. Kämm., eichstedti-schen Geh.-Rath u. Erbtruchsess, so wie Erbküchenmeister des Hoch-stifts Eichstädt u. für den Vetter, Ludwig Benno v. L., k. k. Kämm. —Altes, zur ehemaligen freien Reichsritterschaft in Franken gehörendesGeschlecht, nach dem Grafendiplome entsprossen aus dem Stamme derGrafen v. Löwenrod u. nicht zu verwechseln mit der alten rheinländi-schen Familie v. Leerodt, s. S. 434. -— Dasselbe besitzt noch jetzt dieStammgüter Leonrod, Neudorf und Dicdenhofen im Bibertgrunde dessonstigen Rittercantons Altmühl u. tritt urkundlich schon im 11. Jalirh.unter der dortigen Ritterschaft auf. —- Wilhelm v. u. zu Leonrodt, dererste gemeinschaftliche Ahnherr des Geschlechts, besiegelte 1150 einen