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erhalten hatte. Von den Sprossen des Stammes zeichneten sich mehrerein den Kriege gegen die Türken aus. Johann v. L. war um 1550 einberühmter General in Ungarn und ein Anderer dieses Namens, welcherdieselbe Würde bekleidete, starb 1567. Georg Freili. v. Ii. war 1596Landeshauptmann in Krain u. kaiserl. General an der croatisclie iGriinze und erwies sich gegen die Türken sehr tapfer, und Georg II.gest. 1607, that ganz das Gleiche. Später kommt der Name des tapfe-ren Stammes nicht mehr vor.
Valcasor, Ehre des Herz. Krain, Lib. XII. — Tromsdorf, Geograph. S. 19. —Gau/m, II.Si (>16 und 17.
Lentersheim, auch Freiherren. Rcichsfreikerrnstand. Diplomvom 21. Febr. 1518 für Veit v. Lentersheim, Ritteramtmann zu Neu-stadt a. d. Aisch. — Altes, fränkisches u. schwäbisches Adelsgeschlecht,dessen Stammreihe Bucelini mit Heinrich L., welcher um 1197 lebte,anfängt. Crafft Heinrichs Enkel verkaufte 1332 sein Gut Watzen-dorff dem Kloster Heilbrunn. Craffto (II.) diente dem Statthalter inder Mark Brandenburg, Friedrich Burggrafen zu Nürnberg, als Oberstu. blieb 1412 in einem Treffen mit den Pommern. Ulrich war um 1463des deutschen Ordens Meister in Deutschland u. Italien u. um dieselbeZeit lobte Heinrich (IL). Von einem Enkel des Letzteren: Christoph,gest. 1544 als fürstl. Rath u. Oberamtmann zu Bayreuth, stammte Ge-org Wilhelm zu Ober-Steinhach u. Geselle, fürstl. brändenb. Rath undOberamtmann zu Uffenheim, u. von diesem Georg Erckinger, welcher1615 als fürstl. hrandenb. Rath u. Oberamtmann zu Erlangen starb.Von dem Sohne des Letzteren, Johann Friedrich, gest. 1678, Herrnauf Ober - Steinbach, Alt- u. Neu-Muhr etc., Director der fränkischenfreien Reichs-Ritterschaft und Ritter-Hauptmann des Orts Steigerwald,entspross Erhard Gustav, welcher noch 1715 als der freien Reichs-Rit-terscliaft in Franken des Orts Altmühl lebte und den Stamm fortge-setzt hatte. Von den Nachkommen desselben war Christoph GustavFreik. v. L., Herr auf Alt - u. Neu-Muhr, 1729 fürstl. ansbach. Geh.-Rath, Kammer-Director und Ober-Amtmann zu Windspach. SpätereSprossen des Stammes finden sich noch in Biedermann's Werken.
Gauhe, I. S. 11S6 u. 67. — v. Hattstein , II. S. 185—201. — v. Falckenstein , AnnlpctaNordgaviensia, dritte Nachlese, S. 189 u. 199 und 200. — Struve , histor.-polit. Archiv, I.S. 231. — Biedermann, Altmühl, Tab. 26—47; Nürnberg, Supplem. 13; Ottenwald, Supplem.und Steigerwald, I. Verz. — Siebmacher , I. 102 : v. Lendersheim, Fränkisch. — w, Medintj,II. S. 335 und 36. — Supplem. zu Siebm. W -B. II. 13: Frh. v. L. — Tyrojf, I. 115. —
Leute, Leute-Adeler, Leute v. Adeler (Stammwappen: Schildgeviert: 1 u. 4 drei über einanderstehende Sparren, begleitet von dreiSternen, zwei oben und einer unten und 2 und 3 ein rechts [oder aucheinwärts] gekehrter Löwe. — Lente-Adeler: zwei an einander gescho-bene Schilde: rechts der Adeler'sche gevierte Schild und links derLen-te'sche Schild. Der Adeler'sche Mittelschild steht in der Mitte beiderWappen). — Ein ursprünglich niederländisches Gescldecht, welches indas Oldenburgische u. in die Bisthümer Osnabrück u. Bremen und umdie Mitte des 17. Jahrb. nach Dänemark kam, wo es sich weit ausbrei-tete. Dasselbe wurde in Dänemark gewöhnlich Lente u. nur selten un-richtig Lenthe geschrieben u. war, wie schon das Wappen ergiebt, vonder alten Familie v. Lenthe in Hannover ganz verschieden. — Die be-