Druckschrift 
5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
Seite
358
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muth v. Podwein, Erbtochter des Nicolaus Podwein, ansehnliche Güterund drei Söhne aus dieser Ehe: Balthasar, Georg und Jacob , theilten1414 das väterliche Erbe und stifteten drei Linien des Geschlechts undzwar Balthasar die ältere, Georg die mittlere, und Jacob die jüngereHauptlinie. Balthasar, Pfleger in Lackli, verm. mit Manisch v. Ap-falterer, hinterliess zwei Söhne: Georg und Andreas, und von Ersteremstammen die Hauptlinien zu Ortenegg und Ortenstein, so wie sämmtlichefürstliche und gräfliche Linien in Oesterreich , Steiermark und Bayernab, Andreas aber pflanzte mit Margaretha v. Zobelsperg durch seineSöhne, Johann und Gregor, die Linie zu Schneeberg, Sauenstein undWillengrain. Beide wurden 1524 mit den übrigen Anverwandten inden Freiherrnstand versetzt. Johann starb ohne Nachkommen, Gregoraber setzte die Linie fort, doch starb dieselbe im 17. Jahrh. mit Her-ward Freih. v. L. aus. Georg ältester Sohn Balthasars gest.1499, pflanzte durch zwei Söhne, Joseph u. Caspar III., die ältere Haupt-linie fort. Josephs Nachkommenschaft liiess die Orteneckische Neben-linie, die mit dem Grafen Joseph Felix Adam 1795 ausgegangen ist.Die Nachkommenschaft Caspars III. erhielt den Namen: OrteneckischeHauptlinie. Caspar III., gest. 1544, erlangte mit seinen Brüdern 1492den Freiherrnstand und für sich und seine Nachkommen das iOberst-Erbland-Stallmeister-Amt in Krain und der windischen Mark. Auszweiter Ehe mit Margaretha Lang v. Wellenburg entsprossten dreiSöhne, von welchen nur der zweite, Sigismund, gest. 1619, den Stammfortsetzte. Letzterer hatte aus erster Ehe mit Siguna Eleonora Freiinv. Fugger fünf und aus zweiter Ehe mit Anna Maria Herrin v. Meggausieben Söhne, doch setzten aus der ersten Ehe nur Raymund u. GeorgSigismund und aus der zweiten nur Johann Albert den Stamm fort.Raymund, verm. mit Margaretha Freiin v. Annenberg, gründete dieältere Linie zu Greiffenfels; Georg Sigismund, verm. in dritter Ehe mitJohanna Herrin de Scala, der Letzten ihres alten Geschlechts, stiftetedie mittlere Linie durch zwei Söhne: es wurde nämlich Johann Maxi-milian der Stifter des fürstlichen, und Johann Wilhelm der des ame-ranger, oder bayerischen Astes, Johann Albert aber, in zweiter Eheverm. mit Anna Catharina Freiin v. Küenburg, und in dritter mit Eli-sabeth Freiin v. Schifer, stiftete die jüngere, in zwei Aeste zerfallendeLinie, da der Sohn aus zweiter Ehe: Johann Franz den sprinzen-steinischen, im Anfange des 19. Jahrh. mit Anton Franz Adam Gr.v. Lamberg-Sprinzenstein erloschenen Ast, der Sohn aus dritter Eheaber, Johann Albert, den Ast zu Stockorn gründete. Georgzweiter Sohn Wilhelms II. und Balthasars Bruder hinterliess vonChatharina, deren Geschlechtsname nicht bekannt ist, sechs Söhne:Hans, Friedrich, Sigismund, Heinrich, Georg und Casper, von welchenLetzterer, lcais. Obcr-Feldhauptmann, 1490 das reiche Quecksilber-Bergwerk zu Idria in Krain entdeckte und erhob, Hans und Friedrichblieben ohne Nachkommen, Sigismund starb 1461 als Bischof zu Lai-bacli, Heinrich und Georg n. aber setzten den Stamm fort. Von Hein-rich entsprossten Christoph und Hieronymus. Christoph erhielt 1494die kaiserliche Erlaubniss, das Podweinsche Wappen (in Gold ein rechts-