und Hans Lachemair und Bestätigungsdiplom des der Familie zuste-henden Adels vom 10. Octbr. 1622 für Franz Lachemair, kais. Rathund Schatzregistrator und für den Bruder, Matthias L. — Auf Grunddieser Diplome wurde 1. Jul. 1740 von dem Kurfürsten Carl Albertvon Bayern Ludwig Gregor Lachemair, kurbayer. Hofkammerrath, Münz-amts-Commissar u. Geh. Zahlmeister als bayer. Adeliger ausgeschriebenund das Schlösschen desselben, Bogenhaussen, zu einem adeligen Sitzeerklärt. — Zwei Söhne des Ludwig Gregor v. Lachemair: Augustinv. L.,Communal Verwalter zu Weilheim, geb. 1766 und ITyacinth v. L., geb.1770, wurden nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern indieselbe eingetragen.
v. Lang , S. 421. — VV.-B. d. Kgr. Bayern, VI. 74.
Lacher. Reichsadelsstand. Diplom vom 18. Sept. 1792 für Chri-stoph Lacher, passauischen Truchsess u. Postverwalter. -— Zwei Söhnedes Diplom-Empfängers: Alexander Maria v. Lacher, geb. 1783, k.bayer. Lieutenant und Aloys v. L., geb. 1786, k. bayer. erster Land-gerichtsassessor zu Parsberg, wurden nach Anlegung der Adelsmatrikeldes Kgr. Bayern derselben einverleibt.
v. Lang , S. 422. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VI. 75.
Lachmiller, Freiherren. Erbt.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1720 für die Gebrüder: Johann Wilhelm, Franz Sigmund undFelix Anton Lachmiller.
Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 72. — Suppl. zu Siebra. W.-B. IX. 5.
Lachnit, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1818für Ignaz Lachnit, galizischen Gubernialrath. — Der Stamm hat fort-geblüht. In neuer Zeit war Heinrich Ritter v. Lachnit Rittm. 1. Cl.im k. k. Adjutanten-Corps u. Julius Ritter v. L. Lieutenant im 10. Inf. -Regiment.
Megerle v. Mühlfeld, S. 126. — Militair-Schemat. d. Oesterr. Kaiserth.
Laclinith v. Hartenberg, Lachnitt v. H. (Schild der Länge nachgetheilt: rechts in Silber drei schwarze Lilien über einander und linksin Schwarz drei schräg rechts über einander gelegte. weisse Blätter).Ein im 16. Jahrh. zu dem schlesischen Adel zählendes Geschlecht, wel-ches im 17. Jahrh. wohl nicht mehr vorkam. — Joseph Lachnithv. Hartenberg, Canzler und Burggraf zu Oels, starb 10. Sept. 1572.Derselbe wird auf seinem Epitaphium in der Schlosskirche zu Oels„Nobilis et Clarus Vir Joseph a Hartenberk, cognomento Lachnith" ge-nannt. Der Bruder desselben, Martin Edler v. Lachnith, starb 8. März1584 als des Domstifts zu Breslau Praelatus Scholasticus u. der beidenCollegiatkirchen zu Breslau und Gross-Glogau Canonicus.
Sinapius , I. S. 566 und II. S. 761 u. Desselben Olsnographia II. S. 101. — N. Pr. A.-L.III. S. 194. — Freih. v. Ledebur, II. S. 1. — v. Meding, II. S. 327.
Lackenbauer v. Lackenau. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1737 für Maximilian Bernhard Lackenbauer, Waisenraths-Actuarund Zeugenverhörs-Commissar bei den niederösterreichischen Land-rechten, mit dem Prädicate: v. Lackenau.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 352.
Lackmann. Ein früher im Bremenschen ansässig gewesenes Adels-